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Freizeit und Kultur
Geschrieben von Astrid Schmidt   
Dienstag, 06. Dezember 2011

1. Laboer Fotowettbewerb ist entschieden

Das Ehrenmal im Gegenlicht, Strandkörbe vor dem Sonnenuntergang, Menschen, die Schiffen nachwinken, ein Kreuzfahrtschiff auf Händen getragen, ein einsamer Sonnenschirm inmitten der Dünenlandschaft, sich spiegelnde Segler auf der Förde vor der Kulisse Laboes, Klatschmohn-Felder vor der Krokauer Mühle – mehr als 200 Bilder wurden beim 1. Laboer Fotowettbewerb eingereicht. Das schönste davon sollte ausgewählt werden – keine einfache Aufgabe für die Jury. Dachte ich, doch ich sollte es am eigenen Leib spüren.


Werkleiter Ulrich Thon (von links) und Stephan Tomnitz vom Tourismusbetrieb Laboe bei der Auswertung der rund 200 eingereichten Fotos. Die Wahl fiel auf das maritime Motiv. Foto: Schmidt
 
Werkleiter Ulrich Thon (von links) und Stephan Tomnitz vom Tourismusbetrieb Laboe bei der Auswertung der rund 200 eingereichten Fotos. Die Wahl fiel auf das maritime Motiv. Foto: Schmidt

 

Denn als mich Werkleiter Ulrich Thon bat dabei zu sein, konnte ich kaum ablehnen. Außerdem war ich neugierig, welche Motive die Amateur-Fotografen da eingefangen hatten und als preisverdächtig ansahen. Es war nicht leicht, trotz der Vorauswahl, die Stephan Tomnitz vom Tourismusbetrieb bereits getroffen hatte. Er hatte handwerklich schlechte und zu stark personalisierte Fotos bereits aussortiert. Übrig blieben immer noch über 100 Aufnahmen. Da hatten Bürgermeister Karin Nickenig, Werkleiter Ulrich Thon, Stephan Tomnitz und ich die Qual der Wahl. Doch der erste Durchgang zeigte schon, dass sich doch schnell die Spreu vom Weizen trennte. Zu grau, zu wenig Farbe, zu viel Haus, Menschen sollten, müssen aber nicht, zu dunkel, Sonnenuntergänge, Segelmasten im Gegenlicht, Aufnahmen vom Ehrenmal aus – nicht das Besondere. Also hatten sich schnell neun Aufnahmen herausgeschält, zwei davon hatte Birger Schütt aus Markdorf eingereicht. Schöne Bildideen, klare Linien, gute Aussage – tja, das stimmte. Die Jury war sich einig: das ist das Siegerbild, dafür gibt’s die Color-Line-Fahrt.


Doch auch weitere vier Motive wollten wir mit Preisen bedenken, waren wir uns einig. Eintrittskarten für Sauna und Schwimmhalle vielleicht, eine Tagesstrandkorb – Werkleiter Ulrich Thon wird sich etwas einfallen lassen, um möglichst viele Amateur-Fotografen auch erneut zu motivieren.


Denn nach dem Fotowettbewerb ist vor dem Fotowettbewerb. Denn schon jetzt können alle Interessierten ihre Fotos für 2012 einreichen. So erhoffen sich die Organisatoren, die sich sehr zufrieden zeigten mit der Resonanz auf die Premiere, auch Winterbilder zu erhalten, die das Ostseebad auch abseits von Sommer, Sonne und Badevergnügen zeigen. Eingereicht werden sollten maximal drei Fotos, digital, versteht sich. Infos dazu gibt es im Tourismusbetrieb, Telefon 04343-427555.


Hier noch einmal die Plazierung im Überblick:

1. Platz, Birger Schütt, 88677 Markdorf, 2. Platz: Silke Schaufler, 4840 Vöcklabruck/Österreich, 3. Platz: Birger Schütt, 88677 Markdorf, 4. Platz: Wolfram von der Gathen, 45257 Essen, 5. Jens & Dagmar Kulas, 37186 Moringen.


Ein Glückwunsch der Jury geht an die Preisträger, ein Dank der Initiatoren geht an alle Teilnehmer. Die werden ihre Fotos ganz sicher auf die eine oder andere Weise wieder finden. Denn die Bilder finden teilweise Eingang in Prospektmaterial oder auch auf der Homepage, um den Menschen Lust zu machen auf einen Urlaub in Laboe und der Probstei.

 
 
 

Ausgezeichnet!

Qualitaetssuchmaschine 2009
 

Laboe

Hier lässt es sich Leben: das Ostseebad Laboe besitzt alles, was das Herz begehrt

Laboe - ein malerischer Traum an der Kieler Förde

Das Ostseebad Laboe mit cirka 6.000 Einwohnern liegt malerisch am Ausgang der Kieler Förde. Laboe wurde urkundlich erstmals 1240 erwähnt, der Name, ehemals "Lubodne", stammt aus dem slawischen, was soviel wie "Schwanenort" bedeutet. Dieser anmutige Großvogel ist denn auch das Wappentier Laboes. Laboe ist durch zwei verschiedene Teile mit unterschiedlichem Charme und Charakter geprägt, das Ober- und das Unterdorf. Im Unterdorf liegt der malerische Hafen mit Platz für rund 700 Boote. Der Tourismus ist eine Haupteinnahme- quelle der Gemeinde: jährlich über 350.000 Tagesgäste und 50.000 Übernachtungen. Unübersehbar ist in Laboe das Marineehrenmal für die gefallenen Seeleute beider Weltkriege; davor liegt ein altes U-Boot (die U995) vom Typ VII C am Strand.


Karin Nickenig



 




Bürgermeisterin

Karin Nickenig
04343-6244

Gemeindewehrführer
Kurt Jahn
04343-421800 

Internet
www.laboe.de

 
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