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| Freizeit und Kultur | ||
| Geschrieben von Astrid Schmidt | ||
| Sonntag, 22. Januar 2012 | ||
50 Jahre Reiterverein Laboe gefeiert
Ausnahmsweise einmal nicht die Pferde, sondern die Menschen standen im Mittelpunkt, als der Reiterverein Laboe am vergangenen Sonntag sein 50-jähriges Bestehen feierte. Zahlreiche Gäste waren in der zum Festsaal umgestalteten Reithalle zu Gast, als mit Erika und Martin Tollert, Horst Ecks und Wolfgang Schütz Mitglieder der ersten Stunde geehrt wurden. "Eigentlich fehlt jetzt noch ,Lotte’, das Trakehnerpferd", meinte Horst Ecks, pensionierter Schulrektor aus Heikendorf. "Lotte" war einst mit Bruno und Günther Goerke aus Ostpreußen geflüchtet und war das vielgeliebte erste Pferd der Reitschule Goerke, dem Herzstück des Reitervereins.
Das vorbildliche Zusammenwirken des ehrenamtlich geführten Reitervereins mit seinem Vorsitzenden Karsten Stelk und der kommerziellen Reitschule mit seiner Chefin Burgunde Goerke lobte Jürgen Lamp, Vorsitzender des Kreisreiterbundes Plön. Er gedachte Günther Goerke, der seinen Reitschülern Achtung vor der Kreatur, Disziplin und Achtung vor dem Reitlehrer eingebläut hatte – Werte, an die sich alle Älteren im Saal mit einem Schmunzeln erinnern konnten. Der Laboer Reiterverein sei eine der tragenden Säulen des Kreisreiterbundes mit seinen 3.000 Mitgliedern, führte Lamp aus und überreichte Karsten Stelk einen traditionellen Standartennagel.
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