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Wirtschaft und Politik
Geschrieben von Gabriele Butzke   
Mittwoch, 02. Februar 2011

Acht Gemeinden sind mit von der ZVO-Partie

Die Freude war ZVO-Verbandsdirektor Heiko Suhren und seinen Kollegen Jörg Gisselmann, Geschäftsleiter ZVO-Entwässerung, sowie Uwe Borchert, Projektmanager ZVO-Entwässerung, deutlich anzumerken. Sie hatten die Bürgermeister von gleich acht Gemeinden aus dem nördlichen Teil des Kreises Plön am Donnerstag ins Schloss Hagen gebeten, um die feierliche Unterzeichnung der Verträge vorzunehmen, mit denen die Schmutzwasserentsorgung der Gemeinden auf den Zweckverband Ostholstein (ZVO) übertragen wird. Einen Tag zuvor hatte schon die ZVO-Verbandsversammlung einstimmig der Aufnahme der neuen Mitglieder zugestimmt. 

 

Bei der Vertragsunterzeichnung im Schloss Hagen dabei waren (vorne, von links): Uwe Schabel vom ehemaligen Entwässerungsverband Probstei, Probsteierhagens Bürgermeisterin Margrit Lüneburg, ZVO-Verbandsdirektor Heiko Suhren und Dobersdorfs Bürgermeisterin Gabriele Kalinka sowie (hinten, von links) Fiefbergens Bürgermeister Hans-Richard Bern, ZVO-Geschäftsbereichsleiter Jörg Gisselmann, die Bürgermeister Heiner Lamp (Wisch), Markus Sinjen (Krokau), Joachim Gafert (Barsbek), Hans-Joachim Lütt (Fargau-Pratjau) und Helmut Wichelmann (Höhndorf) sowie ZVO-Projektmanager Uwe Borchert. Foto: Butzke 
Bei der Vertragsunterzeichnung im Schloss Hagen dabei waren (vorne, von links): Uwe Schabel vom ehemaligen Entwässerungsverband Probstei, Probsteierhagens Bürgermeisterin Margrit Lüneburg, ZVO-Verbandsdirektor Heiko Suhren und Dobersdorfs Bürgermeisterin Gabriele Kalinka sowie (hinten, von links) Fiefbergens Bürgermeister Hans-Richard Bern, ZVO-Geschäftsbereichsleiter Jörg Gisselmann, die Bürgermeister Heiner Lamp (Wisch), Markus Sinjen (Krokau), Joachim Gafert (Barsbek), Hans-Joachim Lütt (Fargau-Pratjau) und Helmut Wichelmann (Höhndorf) sowie ZVO-Projektmanager Uwe Borchert. Foto: Butzke


Dobersdorf, Fargau-Pratjau, Probsteierhagen, Barsbek, Höhndorf, Fiefbergen, Krokau und Wisch sind jetzt mit insgesamt 2.600 Endkunden und rund 276.000 Kubikmeter Abwasser dabei. Für über 40 Kilometer an Schmutzwasserkanälen, 14 Kilometer an Druckrohrleitungen und 38 Pumpwerke übernimmt der ZVO die Verantwortung. Und das scheint gut zu klappen. Dobersdorfs Bürgermeisterin Gabriele Kalinka berichtete am Rande der Veranstaltung, es hätte in ihrer Gemeinde an einem Sonntagmorgen um 10 Uhr einen Störfall gegeben – und innerhalb von nur einer Stunde sei der ZVO-Stördienst vor Ort gewesen.
Die Endkunden in den acht Gemeinden haben andere Service-Mitarbeiter, leicht gesenkte Gebühren, einen neuen Rechnungskopf und neue Abrechnungszeiten. Ihr Schmutzwasser fließt aber weiterhin in die vorhandenen Klärwerke und wird dort gereinigt.


Nur das Klärwerk Probsteierhagen hat der ZVO übernommen und will hier auch einen Service-Stützpunkt einrichten. Und noch etwas anderes gefällt dem ZVO in Probsteierhagen – das Schloss. Verbandsdirektor Heiko Suhren kündigte an, sich hier künftig für die eine oder andere Veranstaltung einmieten zu wollen.

 
 
 

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Probsteierhagen

Wunderschön in jeder Jahreszeit: Das 1649 erbaute Herrenhaus Hagen

Dorfprägend: das Schloss und die Kirche

Probsteierhagen, dessen Ursprung sich auf das Jahr 1259 zurückführen lässt, ist ein traditionsreiches Dorf in der Probstei. Über Jahrhunderte eng verbunden mit dem adeligen Gut Hagen wurde das Handwerkerdorf Probsteierhagen (östlich der Hagener Au gelegen) um 1930 mit dem Gutsbezirk Hagen nach dessen Aufteilung in rund 70 Kleinbauernstellen zur heutigen Gemeinde Probsteierhagen vereinigt. Prägend sind auch heute noch das alte Herrenhaus Hagen aus dem Jahre 1649 mit dem dazugehörenden Park, das sich im Besitz der Gemeinde befindet und für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird (Ausstellungen, Konzerte usw.), und die St. Katharinenkirche mit dem Ursprung aus dem 13. Jahrhundert.

Margrit Lüneburg
Bürgermeisterin

Margrit Lüneburg
04348-8916

Gemeindewehrführer
Hans-Jürgen Maas
04348-1781

 
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