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Gesundheit und Natur
Geschrieben von Gabriele Butzke   
Montag, 20. Juni 2011

Aktion "Offener Garten" im zwölften Jahr

Die schönsten Gärten in Schleswig-Holstein und Hamburg wieder ihre Pforten und bilden ein "Grünes Band" durch den Norden. Die vielfältige Gartenwelt lockt zahlreiche Naturfreunde und Ausflügler an. "Wir freuen uns auf viele Besucher", sagen Maria und Rainer Oelkers aus Passade, Tegelredder 26. Mit ihrem 860 Quadratmeter großen, liebevoll angelegten Garten haben sie schon zwei Mal an der Aktion "Offener Garten" teilgenommen. Fast 300 Besucher waren beim zweiten Mal da, berichtet Maria Oelkers. Sie haben die Rhododendren, Hortensien und Rosen, die Teichlandschaft, Feldsteinmauern und Wege, die Farne, Funkien, Hoch- und Kräuterbeete und die "Insektenhotels" bewundert – und waren begeistert.

 

Gleich hinter der Eingangstür haben Maria und Rainer Oelkers einen Teich mit japanischen Kois und einer schwimmenden Insel mit Repositionspflanzen angelegt. Foto: Butzke
Gleich hinter der Eingangstür haben Maria und Rainer Oelkers einen Teich mit japanischen Kois und einer schwimmenden Insel mit Repositionspflanzen angelegt. Foto: Butzke

 

Das ist das Schöne an der Aktion "Offener Garten": Man kann durch Privatgärten schlendern, sich austauschen, fachsimpeln, Erfahrungen sammeln und bewundern, was sich aus unterschiedlichen Gartenstilen machen lässt. Im zwölften Jahr der beliebten Veranstaltung öffnen 268 Gärten ihre Pforten für Gartenbegeisterte. Am Sonnabend, 18. Juni, und Sonntag, 19. Juni, jeweils von 10 bis 18 Uhr sind Gartenbesitzer und -interessierte, Pflanzensammler, Fotofans und Wochenendausflügler eingeladen, ganz individuelle Wohlfühlinseln zu entdecken.


Bei Maria und Rainer Oelkers beginnt der Rundgang am selbst angelegten Teich mit stattlichen japanischen Kois und einer schwimmenden Insel mit Repositionspflanzen. Vorbei am Gingko und der in Kürze Blüten tragenden Schlangenwurz geht’s zur "Schattenecke" mit Farnen und Funkien und weiter zu Rittersporn, Schwertlilie und einer hohen, gelb blühenden Pflanze, die Rainer Oelkers als "Amaranth" bezeichnet, obwohl er sich nicht wirklich sicher ist, ob das auch stimmt. Aufklärung winkt am Wochenende. Vielleicht kennt ja ein Besucher die Pflanze und ihren Namen.


Hinter dem schönen Steingarten mit Hauswurz (Sempervivum) gibt es den Gemüsegarten, und hinter den üppigen Stauden zieht das Kräuterbeet mit den witzigen "Kräuterzwergen" die Aufmerksamkeit des Besuchers auf sich. Vor dem Gewächshaus blüht prächtiger kalifornischer Mohn in den Farben Gelb, Weiß und Rosé, und etwas weiter hinten hat Rainer Oelkers ein Hochbeet angelegt. Verschiedene Pfade führen zur "Hortensienecke", auf den "Rhododendronhügel" und in den "Stockrosengang". Im Rosenbeet blühen "Heidi Klum", "Bacchara", "Schippendeel", "Candlelight", "Lovely Green" und "Leonardo da Vinci" um die Wette.


Über 200 verschiedene Arten hat er in seinem Garten gepflanzt, schätzt Rainer Oelkers. Dekorative Akzente setzt er mit selbst gebastelten bunten Vogelhäuschen, geräumigen Insektenhotels oder Gartenschmuck auf der gedrehten Stange. Und natürlich darf auch nicht das selbst gebaute Refugium des Gartenpavillons fehlen, in dem es sich so herrlich entspannen lässt. Am kommenden Wochenende dürfen das auch die Gäste, denn dort serviert ihnen Maria Oelkers auf Wunsch Kaffee und Kuchen. Ihr Mann hat schon Töpfe mit Setzlingen seiner Blumen und Pflanzen vorbereitet, die er zu einem günstigen Preis abgibt. Alles wartet auf Besucher. Sie sind herzlich willkommen in Passade – und auch in anderen teilnehmenden Gärten.

 
 
 

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Passade

Immer wieder ein Erlebnis: ein Blick vom Schönsten Dorf Deutschlands auf den Passader See

Das "Schönste Dorf" Deutschlands 2005

Ein Wanderweg am See entlang sowie viele Feld- und Radfahrwege laden zu erholsamen Touren ein. Wer gern "sauren Aal" oder frischen Süßwasserfisch isst, kann sich bei Fischmeister Schnoor eindecken oder mit einem Erlaubnisschein in einem gemieteten Boot seinen Fisch selbst angeln. Beim Bio-Bäcker schmecken Brot, Brötchen und Gebäck besonders gut. Leckeren Holsteiner Katenrauchschinken kauft man sehr gut beim Schlachter am See. Herrliche Himbeeren pflückt man selber oder kauft sie während der Saison auf dem Hof Moorhörn. Im "Himbeercafé" mit angegliedertem Hofladen kann man sich die selbstgebackenen Torten mit einem guten Kaffee oder Tee schmecken lassen.

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