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Gesundheit und Natur
Geschrieben von Astrid Schmidt   
Donnerstag, 19. August 2010

AktivRegion fördert Projekte für die Region

Seit einigen Jahren sind in Ostseestrandgemeinden wie Schönberg, Laboe, Stein, aber auch Dänischenhagen oder Strande nach Stürmen im Frühjahr und Herbst immer wieder Sandaufspülungen notwendig, um die touristische Nutzung des Strandes wieder zu ermöglichen. Das verschlingt, wie in Schönberg und Laboe, Zigtausende Euro und wird zunehmend kritisch gesehen. Bereits vor zwei Jahren gab es nun in Schönberg die Idee, einmal Fachleute mit der Untersuchung der Ursachen und Veränderung im Ökosystem zu beauftragen. In Regie der Gemeinde Schönberg ist nun ein Projekt entstanden, das im Rahmen der AktivRegion Ostseeküste gefördert wird.
  

Das Deckwerk im Vordergrund liegt frei, die Stürme im Frühjahr und Herbst zerstörten in den vergangenen drei Jahren die Strände unter anderem auch in Schönberg. Hier die stellvertretende Bürgermeisterin Antje Klein und Michael Diederichs von der Firma AS Tiefbau in Fiefbergen bei der Ortsbegehung. Foto: Schmidt
 

Das Deckwerk im Vordergrund liegt frei, die Stürme im Frühjahr und Herbst zerstörten in den vergangenen drei Jahren die Strände unter anderem auch in Schönberg. Hier die stellvertretende Bürgermeisterin Antje Klein und Michael Diederichs von der Firma AS Tiefbau in Fiefbergen bei der Ortsbegehung. Foto: Schmidt

 

"ZuM Strand – ZukunftsManagement Strand" ist der Name dieses gemeindeübergreifenden Projektes, das die Gemeinde Schönberg gemeinsam mit der Uni Kiel auf den Weg gebracht hat, um Erkenntnisse dafür zu gewinnen, wie und unter welchen Umständen der Sand am Strand bleibt. 15 000 Euro sind bereit gestellt, eine Kofinanzierung durch die Gemeinde ist nicht erforderlich. Wie Stefan Lansberg, Regionalmanager der AktivRegion Ostseeküste informierte, sollen die Veränderungen durch den Klimawandel untersucht und ihr Einfluss auf die Entwicklung des Ökosystems Ostsee untersucht werden. Dazu gehöre auch die Entwicklung der Treibsel und deren Verwertung. Ein Jahr lang sollen diese Untersuchungen nun laufen, begleitet von Workshops, um die lokalen Akteure von Anfang an einzubinden. Das Ergebnis soll eine Machbarkeitsstudie sein, die dann als Handlungsrahmen für die Zukunft dient.Ein Gedanke sei auch die Anlage künstlicher Riffe vor dem Flachwasserbereich, um den Sand zu halten. Die Riffe könnten zum einen als Schutz dienen, zum anderen dem Touristen eine zusätzliche Attraktion bieten, erklärte Lansberg eine Win-Win-Situation dieser Überlegungen.


In den Genuss von Fördergeldern aus dem Topf AktivRegion Ostseeküste kommt übrigens auch die Gemeinde Probsteierhagen. Nach der Förderung der Schlossparkgestaltung erhält die Gemeinde nun auch einen Zuschuss in Höhe von rund 30.000 Euro für die Restaurierung des Pogwisch-Zimmers.

 
 
 

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Schönberg umfasst heute nicht nur den Zentralort, sondern ferner die Ortsteile Schönberger Strand, Neu-Schönberg, Holm, Kalifornien und Brasilien. Die Einwohnerzahl beträgt rund 6.300. Neben einer Gewerbeansiedlung ist der Tourismus beachtlich gewachsen. Schönberg bietet ein breites Band von Ferienbetten an. Das Angebot erstreckt sich von Appartements im Ostsee-Ferienpark Holm über Gästebetten des Beherbergungsgewerbes, bis zu einer großen Anzahl von privaten Zimmern mit Frühstück oder mit Kochgelegenheit und Ferienwohnungen. Durch Eröffnung des Ostsee-Sanatoriums Holm (jetzt: Ostseeklinik) erfolgt über die Bundesanstalt für Angestellte (BfA) ein ganzjähriger turnusmäßiger Besuch von Erholungsgästen.

Wilfried Zurstraßen
Bürgermeister
Wilfried Zurstraßen
04344-306100 (dstl.)

Gemeindewehrführer
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0172-9234881

Internet
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