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| Freizeit und Kultur | ||
| Geschrieben von Astrid Schmidt | ||
| Mittwoch, 13. Oktober 2010 | ||
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Auktionator Rüdiger Boll (Mitte) sowie Moderator und Organisator Peter Lüneburg (links daneben) stehen bereit, um einen der drei Paulis auf amerikanische Art zu versteigern. Foto: Schmidt |
Dabei war es überaus spannend, denn wer dachte, er hätte für seine fünf Euro nun den Zuschlag, der wurde immer wieder von einem neuen Gebot überrascht. Und wieder ließ Rüdiger Boll seinen mächtigen Holzhammer auf das kleine Podest niedersausen, zum ersten, zum zweiten, zum ... Und schon wurde wieder ein Fünf-Euro-Schein aus der Menge gestreckt.
Dann endlich – der erste der beiden kleinen Paulis ging an Mika Kramp und seine Mutter Martina. Der Steppke selbst durfte Peter Lüneburg das Geld überreichen und schließlich strahlte er, als Pauli ihm gehörte. "Der kommt in den Pommernring und ist vom Dorfteich für alle gut sichtbar", freute sich Martina Kramp. Auch in Höhndorf wird nun ein kleiner Stroh-Maulwurf stehen, denn Ernst-Peter Stoltenberg ersteigerte das possierliche Tierchen. Die schwierigste Aufgabe für Auktionator Rüdiger Boll allerdings war es natürlich, Pauli-Senior unters Volk zu bringen. Schließlich ging er an Gene Harmsen. Sie hatte den Stroh-Riesen für den elterlichen Hof ersteigert, so er nun seinen Platz neben dem Strohhahn von vor drei Jahren findet.
"Es kommt gut an und alle Strohfiguren stehen noch immer, wie beispielsweise die kleine Eule auf dem Hof Steffen", findet Peter Lüneburg die Idee mit der amerikanischen Versteigerung super. Zum einen sei es ein schöner Abschluss für das Strohfigurenteam und zugleich Motivation. Zum anderen sei es auch ein schöner Anlass für die Menschen im Dorf, noch einmal zusammen zu kommen, so Lüneburg.





