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Gesundheit und Natur
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Geschrieben von Uwe Sturm
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Sonntag, 16. Oktober 2011 |
Alternative Techniken für den Fischfang
Auf Einladung des Arbeitskreises Fischerei der AktivRegion Ostseeküste kamen Fischer und Experten des Institutes für Ostseefischerei, des Bundesamtes für Naturschutz, des Landesfischereiverbandes, aus Naturschutzverbänden und Vertreter aus benachbarten AktivRegionen in Hohenfelde zusammen, um sich über "Alternative Fangtechniken & Zertifizierung" zu informieren.
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Der Arbeitskreis Fischerei der AktivRegion Ostseeküste brachte Fischer und andere Fachleuten zum Thema Aternative Fangtechniken an einen Tisch. Foto Sturm
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Der Workshop beim Verein "Natur erleben" tauschte Informationen über Möglichkeiten, bezüglich alternativer Fangtechniken (Fischfallen, Pilkautomaten, Pinger, Jiggerautomaten) und Fangzeiten, in Hinblick auf Vermeidung von Beifang, insbesondere von Meeresvögeln, Meeressäugern aus, um eine mögliche Zertifizierung zu einer naturschutzgerechten Küstenfischerei in der AktivRegion Ostseeküste zu erreichen.
Mit dem Projekt "Schweinsal freundliche Bucht" des "Ostsee Info-Centers" in Eckernförde wurde während des Workshops gestern eine Kooperation verabredet und damit der Kurs hin zu einer ökosystemgerechten Fischerei abgesteckt. In Kürze können durch diese Zusammenarbeit die ersten Kutterbetriebe in der AktivRegion Ostseeküste dann ihre Fangnetze mit "Pingern" ausrüsten. Mit diesen akustischen Signalgebern wird der Beifang von Schweinswalen vermieden. Mit Experten wie Dr. Stefan Bergleiter, Zertifizierung Naturland Wildfisch, Sven Koschinski Experte für Beifang/Pinger und Munitionsaltlasten im Meer, Reinhold Joppien, 2. Vorsitzender des Landesfischereiverbandes Schleswig-Holstein, Dr. Christian Pusch vom Bundesamt für Naturschutz, Dr. Norbert Schulz, Projektmanager Fisch und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern und Dr. Daniel Stepputtis vom Institut für Ostseefischerei Rostock wurde umfangreich diskutiert.
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