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| Freizeit und Kultur | ||
| Geschrieben von Astrid Schmidt | ||
| Sonntag, 02. Oktober 2011 | ||
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Auf den Spuren der Vergangenheit
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Die Autorengruppe stellt m Schloss Hagen das neue Buch der Spurensucher vor. Foto Schmidt |
Seit 2008 haben Hans-Erich Harder, Horst Perry, Karl-Heinz Fahrenkrog, Konrad Gromke, Hans-Uwe Kloth, Peter Kuhn, Brigitte Reinert und Peter Rethwisch in 25 Sitzungen viel Wissenswertes über die Familien, ihre Verpflechtungen und Wurzeln zusammengetragen. Über 90 Einzelinterviews wurden mit den Nachfahren geführt, viele weit zurückliegenden Details kamen allerdings erst durch gezielte Recherchen in Archiven von Land und Kirche zum Vorschein.
Und genau darin unterscheidet sich das Buch von den üblichen Spurensucher-Büchern. Die Probsteierhagener haben es nicht bei den Interviews von Zeitzeugen belassen, sondern sind zurück gegangen bis 1805, dem Ende der Leibeigenschaft. Dokumente und Karten finden sich im Anhang, eine Erklärung alter Begriffe rundet das Buch ab. Auf großes Interesse stießen die Spurensucher natürlich vor allem bei den Familien, die sich in dem 120 Seiten starken Buch wieder fanden, wie beispielsweise Lieselotte Geehst-Hansen und viele im Saal konnten sich die Abgebildeten Personen des Silberhochzeitsfotos von Ernst Schnoor und seiner Frau Marie und ihrer 15 Kinder erinnern. Doch auch von weiter her gab es Interesse. So war beispielsweise Reinhard Knabe aus Solingen gekommen, der schon seit geraumer Zeit nach seinen Vorfahren Ausschau hält und in der Probstei bereits fündig geworden sei, erzählt er.
Ein besonderer Dank der Autoren für die Unterstützung ging an die Marius-Böger-Stiftung für die guten Tipps und Hinweise. Die habe man zuerst etwas kritisch gesehen, dann aber dankbar aufgenommen, so Harder. Er dankte auch der Hypo-Vereinsbank und der Fördesparkasse als Sponsoren sowie Sebastian Kloth für die Bildbearbeitung und der Gemeinde, die den Raum für die regelmäßigen Arbeitstreffen zur Verfügung gestellt hatte.
Das Buch kosten 14 Euro und ist im "Markttreff", dem örtlichen Geschäft Elektro-Rethwisch sowie der Hypo-Vereinsbank in Schönberg zu erhalten.
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