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Vor zwei Jahren etwa hatten Anita Jöhnke vom Kinder- und Jugendhaus und Hans-Herbert Buchholz vom Seniorenbeirat die Idee, Alte und Junge zusammen zu bringen. Daraus ist ein echtes Projekt geworden.
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Beim Projekt "Alt und Jung" profitieren alle
Vor zwei Jahren etwa hatten Anita Jöhnke vom Kinder- und Jugendhaus und Hans-Herbert Buchholz vom Seniorenbeirat die Idee, Alte und Junge zusammen zu bringen, sie gegenseitig von des anderen Stärken profitieren zu lassen. Daraus ist ein echtes Projekt geworden, das inzwischen viele Akteure hat und sozusagen in die nächste Runde geht. Am vergangenen Mittwoch trafen sich auf Initiative der beiden Initiatoren interessierte Senioren und Jugendliche, um sich auszutauschen und eine gemeinsame Arbeit zu beratschlagen.
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Vivian und Celine Kischke (von links) sowie Charleen Griepentrog wollen sich mit der Hipp-Hopp-Gruppe in das Projekt Alt und Jung einbringen. Auch ein gemeinsamer Tanznachmittag könnte dabei herauskommen, meinen sie. Foto: Schmidt
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"Wir sind fast 30 Leute, die sich mit Angeboten beschäftigen, und die sich einbringen wollen. Mit einer solchen Resonanz haben wir gar nicht gerechnet, wir sind ganz überrascht", sagt Anita Jöhnke. Und auch Hans-Herbert Buchholz ist froh, mit dieser Idee ins Schwarze getroffen zu haben. Denn nicht nur Senioren wie Emmi Schade, die von Anbeginn dabei war, sondern auch Jugendliche beteiligen sich mit eigenen Ideen. So können sich Vivian und Celine Kischke sowie Charleen Griepentrog von der Hipp-Hopp-Gruppe gemeinsam mit ihrer Trainerin Katrin Taubner vorstellen, Senioren aktiv einzubeziehen. "Ich kenne aus dem Tanzsportclub die Arbeit mit Erwachsenen.
Es wäre durchaus möglich, auch einen gemeinsamen Tanznachmittag anzubieten", glaubt Katrin Taubner. Die Mädels haben Lust dazu, wollen den modernen Tanz auch den Älteren nahe bringen. Eine erste Kostprobe dazu gab es bereits im Rahmen des Seniorennachmittags im Rathaus. Ein Schwerpunkt ist auch das Lesen und Vorlesen. Neu dabei ist beispielsweise Annegret Göckeler. Sie geht regelmäßig zu Vorlesestunden, hat selbst viel Spaß dabei. Auch Marlies Bühmann und Hildegard Jüntgen haben erfahren, dass ihre Kenntnisse bei den Jungen durchaus gefragt sind. Sie haben beispielsweise Mützen gestrickt, die gut ankamen. Auch das Stricken selbst schien für Mädchen wie Jungen erstrebenswert. Dörte Köhler leitet die Handarbeitsgruppe und ist froh über die Unterstützung der Senioren. "Sie sind so der ruhende Pol", beschreibt sie die Wirkung. Andere Projekte sind Ausbildungspaten, Frauen unterstützen Frauen oder einfach nur "Zeit geben". Zeit für Gespräche, wie sie vielleicht zu Hause nicht vorhanden ist.
Anita Jöhnke und Hans-Herbert Buchholz freuen sich, welche Resonanz ihr Projekt Alt und Jung nach zwei Jahren erfahren hat. Foto: Schmidt
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