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Freizeit und Kultur
Geschrieben von Brigitte Lederich   
Mittwoch, 18. Mai 2011

Beleuchteter Hinweiskasten soll den Weg weisen

Wenn Wochenendhäuser so malerisch liegen zwischen Deich, Salzwiesen und grünen Auen wie in Heidkate, so hat das sicherlich einen beinahe unschätzbaren Wert für die Nutzer. Doch die idyllische Lage kann im Ernstfall zur bösen Falle werden, nämlich dann, wenn der Notarzt den Weg nicht findet, um rettend einzugreifen. Diese Tatsache war am Sonnabend, im Untergeschoss der Gaststätte "Deichterrassen" in Heidkate, eines der Themen auf der Jahreshauptversammlung des Vereins "Wochenendhausgebiet Heidkate von 1991".

 

Günter Kattoll (von links), 1. Vorsitzender des Vereins Wochenendhausgebiet Heidkate begrüßt im Vorstand Hans-Werner Schwarten und Gisela Schaening als Beisitzer und Jörg Pump als Kassenwart. Foto: Lederich

Günter Kattoll (von links), 1. Vorsitzender des Vereins Wochenendhausgebiet Heidkate begrüßt im Vorstand Hans-Werner Schwarten und Gisela Schaening als Beisitzer und Jörg Pump als Kassenwart. Foto: Lederich

 

Günter Kattoll, Vorsitzender des Vereins, informierte die gut 30 anwesenden Mitglieder darüber, dass in Kürze ein beleuchteter Informationskasten, versehen mit einem Straßenplan, aufgestellt wird, auf dem erkennbar sein soll, wo sich welches Haus befindet. Ergänzend dazu muss jedes Häuschen mit einer gut sichtbaren Hausnummer ausgestattet sein. Die Kosten für die aufwändig gestaltete Informationsquelle in Höhe von zirka 5.000 Euro übernimmt die Gemeinde Wisch. Gemeindewehrführer Klaus-Dieter Finck erläuterte in diesem Zusammenhang der Versammlung unter anderem die eng begrenzten Hilfszeiten, die Rettungskräfte im Notfall, zwischen der Meldezeit und der Reanimationsgrenze, einhalten müssen.
 
Um Beschädigungen des Deiches zu vermeiden bat der Vorsitzende alle Bootseigner nachdrücklich darum, den Deich nicht mit Autos und Hänger zu befahren, sondern einen Termin mit den Gemeindearbeitern abzusprechen. Anlass für einigen Unmut bei den Anwesenden war die sehr starke Lärmbelästigung durch die Krähenkolonie. Für die Entfernung von Krähennestern außerhalb der Brutzeit müsse allerdings, laut Peter Kühl, eine Genehmigung beantragt werden. Das Thema soll weiter verfolgt werden. Bürgermeister Heinz Lamp informierte die Anwesenden über die Tatsache, dass die Sprengungen vor Heidkate noch für mindestens weitere fünf Jahre, zeitlich begrenzt jeweils im Frühjahr, geplant sind.

Beim anstehenden Wahlverfahren des 111 Mitglieder umfassenden Vereins wurde Jörg Pump einstimmig zum Schriftwart wiedergewählt, als Beisitzer fungieren weiterhin Gisela Schaening und Hans-Werner Schwarten. Als Kassenprüfer stellte sich Alfred Vietz zur Verfügung, die Position des Prüfer-Vertreters übernimmt Manfred Stummeier.

Ein weiteres Thema waren die anstehenden Veranstaltungen. Aus Anlass ihres 20-Jährigen Bestehens wird der Verein am 13. August ein Sommerfest veranstalten. Außerdem ist für Juli ein Grillfest und eine Wakenitz-Fahrt geplant sowie die Teilnahme am Wischer Dorffest, das am 9. Juli stattfinden wird.

 
 
 

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Wisch / Heidkate

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Erlebnis pur an der Ostseeküste

1286 gilt als Gründungsjahr des Dorfes Wisch in jetziger Lage. Der Ostseedeich mit 4,5 Meter Höhe schützt seit 1986 das Strandgebiet Heidkate und die tiefliegenden Acker- und Wiesenflächen zwischen Strand und Dorf. Der 3,7 Kilometer lange Wischer Naturstrand ist Anziehungspunkt für viele Badegäste und Surfer. Ein Naturparkplatz für Tagesgäste, der Campingplatz Heidkoppel mit 700 Stellplätzen und 550 Wochenendhäuser bieten Erlebnis an der Ostsee. In Wisch wohnen rund 750 Einwohner, im Sommer kommen viele Gäste dorthin. Gut ausgeschilderte Rundwege führen Wanderer, Radfahrer und Reiter durch Salzwiesen und Knicklandschaft in die 920 Hektar große Gemeinde.

Heinz Lamp
Bürgermeister

Heinz Lamp
04344-9160

Gemeindewehrführer
Klaus-Dieter Finck
04344-9358

 
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