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Freizeit und Kultur
Geschrieben von Astrid Schmidt   
Donnerstag, 11. August 2011

Ein letzter Besuch beim Rotwild

Köhn (CC) Das Wildgehege in Köhn gehört seit vielen Jahren zu den beliebtesten Angeboten der Veranstaltungsreihe der Probsteier Korntage. In diesem Jahr allerdings war die Führung durch das Rotwildgehege von Erich Petersen zum letzten Mal einer der Höhepunkte der Korntage. Denn, wie berichtet, gibt der 69-Jährige die Wildhaltung auf. So war es auch nicht verwunderlich, dass diese Veranstaltung alle Besucherrekorde brach. Rund 150 Besucher waren am vergangenen Freitag bei bestem Sonnenschein gekommen, um sich an dem majestätischen Anblick der 18 Tiere des Rotwildrudels zu erfreuen.

 Mit Hirsch und Ricke auf Tuchfühlung – vorsichtig und langsam können sich die Besucher den Tieren nähern.Foto: Schmidt

Mit Hirsch und Ricke auf Tuchfühlung – vorsichtig und langsam können sich die Besucher den Tieren nähern.Foto: Schmidt

Die Tiere ließen sich nicht lange bitte, vor allem der Hirsch, der mit seinem Geweih der ganze Stolz seines Besitzers ist, fraß Erich Petersen aus der Hand und ließ selbst die Kinder ganz nah an sich heran. Und auch wenn nicht alle 18 Tiere bis auf Tuchfühlung heran kamen, war es schon ein eindrucksvolles Bild für die Besucher. Wer allerdings den Hirsch noch einmal wieder sehen möchte, kann dies ab September im Wildgehege in Schwentinental. Dort findet das fünfjährige Tier sein neues Zuhause.
Doch zuvor gab Erich Petersen einen Einblick in das Einmaleins der Wildhaltung. Denn so bekannt, wie die Schweine- und Rinderhaltung, ist diese Art der Tierzucht bisher nicht. Dabei, so erklärte Petersen, diene dieser Zweig ebenso der Tierproduktion und der Fleischgewinnung.
Petersen erklärte, wie die Tiere gehalten und natürlich auch erlegt werden. Schließlich konnten die Besucher auch einen Blick in den Zerlegeraum werfen, denn Familie Petersen vermarktet die Tiere direkt vom Hof an die ausschließlich privaten Kunden. Einen Besuch ließ sich auch der Vorsitzende des Tourismusverbandes, Hagen Klindt, nicht nehmen. Auch er bedauerte, dass einer der Publikumsmagneten der Probsteier Korntage ab kommendem Jahr fehlen wird.
Wie Bürgermeister Martin Doepner und auch Kreispräsident Peter Sönnichsen erläuterten, habe sich die Gemeinde und der Kreis Plön bemüht, die Nachfolge zu unterstützen. Petersen bestätigte indes Verhandlungen mit einem Interessenten, der dort die Pferdehaltung übernehmen möchte.

 
 
 

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Köhn/Pülsen

Sonnenbad oder Wasserbad: In Pülsen ist alles möglich

Entspannen am Nordufer des Selenter Sees

Am als Naturschutzgebiet ausgewiesenen Nordufer des Selenter See liegt die Gemeinde Köhn. Die 70 Betten für die Urlaubsgäste werden als Privatzimmer mit Frühstück, Ferienwohnungen, Ferienhäuser und Zimmer auf dem Bauernhof (Mühlen und Moorrehmen) angeboten. Pülsen bietet eine sehr seichte Badebucht, in der auch Kinder gefahrlos planschen können. Segler und Surfer finden anderenorts Zugang zum See. Feld- und Waldwege laden zum Entspannen zu Fuß oder mit dem Fahrrad ein. Ebenfalls mit dem Fahrrad zu erreichen ist das weit über Schleswig-Holsteins Grenzen hinaus bekannte Kulturzentrum Schloss Salzau, in dem jährlich auch die Konzerte des Schleswig-Holstein- Musik-Festivals stattfinden.

Martin Doepner
Bürgermeister

Martin Doepner
04385-449

Gemeindewehrführer
Karsten Krohn
04385-593625

 
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