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Polizeimeldungen
Geschrieben von Uwe Jacobsen   
Freitag, 28. April 2006

Brandursache: Technischer Defekt

Beim Brand eines Einfamilienhauses in Neu-Schönberg wurde am Mittwochmittag kein Mensch verletzt. Hund "Blacky", der beim Ausbruch des Feuers allein zuhause war, wurde von den Einsatzkräften aus dem völlig verqualmten Wohnzimmer gerettet. Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen nach auf rund 50.000 Euro. Als Brandursache wurde ein Defekt in einer elektrischen Leitung nahe des Eingangsbereiches festgestellt, teilte gestern Polizeichef Gerd Prien mit.

Der stellvertretende Gemeindewehrführer Jörg Matthies (rechts) schickt mehrere Atemschutztrupps in das brennende Haus
Bereits vier Minuten nach der Alarmierung treffen die Schönberger Feuerwehrmänner am Brandort in der Strandstraße ein. Unter ihnen der stellvertretende Gemeindewehrführer Jörg Matthies (rechts), der sofort mehrere Atemschutztrupps ins brennende Haus schickt, um nach
einer vermissten Person zu suchen.
Foto: Jacobsen

Nachbarn hatten am Mittwoch gegen 13.19 Uhr aus dem Haus in der Strandstraße Qualm aufsteigen sehen und die Feuerwehr alarmiert. Nur vier Minuten später waren die Schönberger Einsatzkräfte mit drei Löschfahrzeugen und ihrem Einsatzleitwagen vor Ort. Umgehend wurden Atemschutztrupps ins brennende und bereits völlig verqualmte Gebäude geschickt, "da wir zu diesem Zeitpunkt noch davon ausgehen mussten, dass sich die 67-jährige Mieterin im Haus befindet", erklärte Schönbergs stellvertretender Gemeindewehrführer Jörg Matthies. Gleichzeitig versuchte Hauptfeuerwehrmann Manuel Mertineit per Drehleiter auf’s Dach zu kommen, um sich über ein Kippfenster Zugang zum Haus zu verschaffen.

Erleichterung bei den Einsatzkräften machte sich gegen 13.50 Uhr breit, als der Brand gelöscht und Löschmeister und Atemschutzgeräteträger Olaf Lange seinem Wehrführer Klaus Sinjen Entwarnung gab: Es wurde keine Person gefunden, und immerhin der im Haus eingeschlossene Hund "Blacky" gerettet. Dieser hatte während des Feuers eine "rauchfreie Zone" im ansonsten völlig verqualmten Wohnzimmer gefunden und sich dort so lange versteckt, bis ihn die "Lebensretter" entdeckten und ins Freie brachten.

"Alles lief schnell und ruhig ab, wie sich das gehört. Auch das Zusammenarbeiten mit den Wehren aus Stakendorf und Wisch klappte hervorragend", zogen Sinjen und Matthies ein positives Fazit dieses Einsatzes.

Schon nach wenigen Minuten umhüllte eine Qualmwolke das Haus in der Strandstraße. Foto: JacobsenBei einem Hausbrand wird nicht lange gefackelt: Hauptfeuerwehrmann Manuel Mertineit zertrümmerte die Fensterscheibe im Dachstuhl, um das Kippfenster zu öffnen. Foto: Jacobsen
Wischs Gemeindewehrführer Joachim Jonsson (links) schaut sich mit anderen Kameraden die Rettungsaktion auf dem Dach des Hauses an. Foto: JacobsenLaut Polizei ist das Feuer durch eine defekte elektrische Leitung im Bereich des Ofens und der Holztreppe im Eingangsbereich ausgebrochen. Foto: Jacobsen
 Nachbarin Jill Petersen kümmert sich liebevoll um den von der Feuerwehr geretteten und völlig verstörten Hund Blacky. Vom (sicheren) Bürgersteig aus wirft er noch einmal einen Blick auf sein brennendes Zuhause in der Strandstraße. Foto: Jacobsen
 

 
 
 

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