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Gesundheit und Natur
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Geschrieben von Andreas Kay
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Donnerstag, 02. Juni 2011 |
Brodersdorfer Jugendwehr verteidigt Ihren Titel
Der "Neue Amtsfeuerwehrtag", so die Ankündigung auf den Werbeplakaten, fand am vergangenen Sonnabend in Brodersdorf statt. 20 Feuerwehren im Bereich der Erwachsenen und 12 Jugendwehren stellten sich den in diesem Jahr neuen Wettkämpfen. "Wir wollen die Wettkämpfe für die Zuschauer interessanter machen", erklärte Amtswehrführer Jürgen Bandowski vor der Eröffnung. So wurde in diesem Jahr erstmalig nicht mehr ein reiner Feuerwehrtechnischer Wettkampf ausgeführt, sondern die Wehren mussten sich in verschiedenen bunten Disziplinen messen.
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Julian (5 Jahre) aus Stein finden den Amtsfeuerwehrtag einfach cool. Foto: Kay
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"Schlauchlaufen", "Holz nach Gewicht sägen" und "Schubkarrenlauf" hießen die Aufgaben, die die Kameraden bestreiten mussten. Etwas hatten alle drei Disziplinen gemeinsam, sie erforderten von den Wettkämpfern Teamgeist und Einfallsreichtum. Am Ende konnten die Brandschützer aus Lutterbek den begehrten Pokal der Amtsfeuerwehren aus den Händen von Amtsvorsteher Hagen Klindt entgegen nehmen. Damit sind die Lutterbeker auch gleichzeitig in drei Jahren Ausrichter des nächsten Amtsfeuerwehrtages. Bei den Jugendwehren konnte die Brodersdorfer Jugendwehr ihren Erfolg aus dem Jahr 2008 in Prasdorf wiederholen und vor den Jugendwehren aus Schönberg (3. Platz) und Prasdorf (2. Platz) den Sieg erringen.
Neben den Wettkämpfen der Wehren, wurde auch ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten. Neben dem Beratungsmobil der Polizei hatten die Wehren eine Ausstellung der unterschiedlichsten Fahrzeuge mit entsprechenden Erläuterungen und der Möglichkeit, einmal in einem Einsatzfahrzeug sitzen zu können, vorbereitet. Allerdings blieb die erhoffte Steigerung der Zuschauerzahlen aus. Nur knapp 200 Besucher fanden den Weg auf das Wettkampfgelände, um sich über die Arbeit der Wehren zu informieren und um sich die Wettkämpfe anzusehen. "Wir haben unser Ziel, die Bevölkerung stärker zu begeistern, nicht erreicht", resümierte dann auch Amtswehrführer Jürgen Bandowski in seinem Schlusswort. Amtsvorsteher Hagen Klindt dankte den Wehren für die Einsatzbereitschaft, die der Bevölkerung des Amtes Probstei zugute kommt. "Wir haben hier heute einen tollen Familiennachmittag erleben dürfen und es ist schade, dass die Bürger des Amtes dieses Angebot nicht stärker angenommen haben", so Klindt. Auch Kreispräsident Peter Sönnichsen und Amtsdirektor Sönke Körber statteten den Wehren einen Besuch ab und feuerten die Wettkämpfer an. Abends folgte dann der traditionelle Festball, der im Gegensatz zur Nachmittagsveranstaltung mit mehr als 650 Gästen gut besucht war. In der zur Festhalle umfunktionierten Maschinenhalle von Hans-Peter Vöge feierten die Brandschützer zusammen mit der "zivilen" Bevölkerung bis in den frühen Morgen. DJ Gary Mangels sorgte mit heiße Rhythmen und gewohnt launigen Kommentaren für eine durchgängig volle Tanzfläche. Besonders positiv ist zu vermelden, dass es während der Feierlichkeiten ruhig blieb und das Securitypersonal einen ruhigen Abend verbringen konnte.
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