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Kommt der Weihnachtsmann mit dem Schiff oder kommt er nicht? Denn nicht nur Regen und Wind, sondern auch eine Unwetterwarnung sorgte dafür, dass es Fischer Jan Meyer mit seinem Kutter ordentlich schwer hatte.
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Der Schönberger Weihnachtsmann ist seefest
Es war bis zuletzt unklar. Die Witterung sorgte dafür. Kommt der Weihnachtsmann mit dem Schiff oder kommt er nicht? Denn nicht nur Regen und Wind, sondern auch eine Unwetterwarnung sorgte dafür, dass es Fischer Jan Meyer mit seinem Kutter ordentlich schwer hatte. Doch die Mühe wurde belohnt, denn die Pfadfinder der evangelischen Kirche Schönberg hatten die Seebrücke mit Fackeln geschmückt und hielt heiße Getränke bereit. Auch viele Menschen hatten Petrus getrotzt und den Weg auf die Seebrücke angetreten, um den Weihnachtsmann, begleitet von Akkordeonklängen, zünftig zu empfangen.
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Lange war es nicht klar, aber dann landete der Weihnachtsmann doch noch mit Fischer Jan Meyer an der Seebrücke an. Foto: Schmidt
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Noch am Morgen sah es alles andere als freundlich aus und Jan Meyer hatte verkündet: Der Weihnachtsmann müsse sich wohl ein anderes Gefährt suchen, zu schwer bläst der Sturm, zu rau ist die See, um an der Seebrücke festzumachen. Doch dann hatte Petrus ein Einsehen mit all den Kindern, die sich auf den Rauschebart gefreut hatten, es legte sich der Sturm, der Himmel riss auf und kurz entschlossen legte Jan Meyer im Wendtorfer Hafen ab – mit dem Weihnachtsmann an Bord. Der hatte allerdings alles andere als Spaß an Bord und Jan Meyer meldete per Funk an das Organisationsteam auf der Seebrücke: "Wir drehen um, zu kappelig ist es hier vor Stein." Der Schönberger Bürgermeister Wilfried Zurstraßen allerdings zeigte sich, wie fast immer, als Künstler der Motivation und schließlich behielt Jan Meyer Kurs. Der Weihnachtsmann kam per Schiff. "Es war grausam", verriet der Rotbemäntelte, als er endlich heil an Land gekommen war. Doch das war mehr als nur eine wackelige Angelegenheit. Der Sturm war zwar vorbei, doch er hatte in den vergangenen Stunden für eine aufgewühlte Ostsee gesorgt, sodass der Kutter in der Dünung tanzte. Mit Geschick und Geduld hielt Jan Meyer schließlich den Kutter ruhig, die Gangway hielten die starken Helfer an Land und dann war es am Rauschebart, sein sportliches Geschick unter Beweis zu stellen. Er überwand die Höhe, schwang sein Bein, gestützt von Jan Meyer, auf die Gangway und – wurde mit Applaus von den vielen Zuschauern belohnt, die gespannt das Schauspiel verfolgt hatten. Ende gut, alles gut, doch der Sack – der war noch an Bord. Schnell griffen die Helfer zu, retteten die süßen Gaben, sodass dann doch alle Kinder mit leuchtenden Augen den Weihnachtsmann bestaunen konnten. Einen Punsch zur Stärkung und weiter ging’s zum Weihnachtsmarkt in die Schönberger Fußgängerzone.
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