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Freizeit und Kultur
Geschrieben von Astrid Schmidt   
Sonntag, 06. Juni 2010

Die Pfadfinder sind wild entschlossen

28 Mädchen und Jungen gehören zu den Pfadfindern in Laboe. Dùin Dain heißt ihr Stamm, der in diesem Jahr nun beim Pfingstzeltlager der schleswig-holsteinischen Pfadfinder ganz passabel abgeschnitten hat. Mit einer Jurte, einer Hochjurte und fünf Koten waren Wölflinge und Pfadfinder im dänischen Steving Hus und vertraten dort das Ostseebad. Auch wenn das ganz große Ziel, der Wanderpokal für das Schubkarrenrennen, noch nicht ganz erreicht wurde, hatten alle eine Menge Spaß.

   

Die Laboer Pfadfinder feierten im Pfingstzeltlager im dänischen Steving Hus einen guten dritten Platz im Schubkarrenrennen. Foto: Schmidt
 

Die Laboer Pfadfinder feierten im Pfingstzeltlager im dänischen Steving Hus einen guten dritten Platz im Schubkarrenrennen. Foto: Schmidt

 

"Ich wäre auch gern mitgefahren, es ist einfach schön, so in der Gemeinschaft", erzählt Lisbeth Lübeck. Sie musste diesmal wegen anderer Termine zu Hause bleiben, aber ihre drei Geschwister waren mit, erzählt die 13-Jährige. Spaß hatten auch Robin Heckt, Robin Hansen und Marvin Hansen. Sie gehörten zu denen, die bei den Wettkämpfen im Zeltlager den dritten Platz der Mannschaft erkämpft hatten. Das Schubkarrenrennen ist dabei das Highlight schlechthin. Dafür wird schon Tage, ja Wochen, vorher gebaut, getüftelt und geackert.

Glück hatten sie, dass der Pressesprecher der Laboer Pfadfinder, Andre Behrend, einen erfindungsreichen Großvater, nämlich Rudi Behrend, hat. Der Heikendorfer Tüftler hatte 15 Meter Alu-Rohr besorgt und daraus schweißten, sägten und löteten die Jugendlichen in der Werkstatt von Mehmet Baydemir ein Gestell. Vorn eine Radaufhängung mit einer Art Sitz, hinten lang nach hinten gezogene Holme für den "Schieber". Denn der muss das Gefährt samt Piloten über einen rund 200 Meter langen Parcours bugsieren. Doch die Tücken machten sich im Praxistest bemerkbar. Der Pilot, wie unter anderem Ephraim Noffke, hatte es schwer, auf den Holmen zu knien. "Meine Knie tun immer noch weh", erzählt er, ist dabei aber fröhlich. Auch "Schieber" Torben Lüth findet: "Der Pilot braucht mehr Komfort". Und der Schlosser Baydemir hat da auch schon Ideen. "Die Achsaufhängung muss verbessert werden, die Karre braucht mehr Stabilität. Und der Pilot braucht Griffe zum Festhalten", erklärt er voller Elan. Die Karre vom vergangenen Jahr dient als Vergleichsobjekt. Sie sieht mit einem pfannenartigen Sitz schon sehr viel bequemer aus. Außerdem hat der Pilot eine Art Motorradlenker für den festen Halt. "Die hat einen Riesennachteil", erklärt Kenth Weidemann. "Sie ist viel zu schwer." Einmal Anheben und alle bestätigen das. Deshalb hatte man sich in diesem Jahr für eine Leichtbau-Variante entschieden. Doch eines ist also klar: Der Prototyp wird weiter entwickelt. Damit im nächsten Jahr der Sieg gelingt und der Wanderpokal seinen Platz in Laboe bekommt.
 
 
 

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Laboe

Hier lässt es sich Leben: das Ostseebad Laboe besitzt alles, was das Herz begehrt

Laboe - ein malerischer Traum an der Kieler Förde

Das Ostseebad Laboe mit cirka 6.000 Einwohnern liegt malerisch am Ausgang der Kieler Förde. Laboe wurde urkundlich erstmals 1240 erwähnt, der Name, ehemals "Lubodne", stammt aus dem slawischen, was soviel wie "Schwanenort" bedeutet. Dieser anmutige Großvogel ist denn auch das Wappentier Laboes. Laboe ist durch zwei verschiedene Teile mit unterschiedlichem Charme und Charakter geprägt, das Ober- und das Unterdorf. Im Unterdorf liegt der malerische Hafen mit Platz für rund 700 Boote. Der Tourismus ist eine Haupteinnahme- quelle der Gemeinde: jährlich über 350.000 Tagesgäste und 50.000 Übernachtungen. Unübersehbar ist in Laboe das Marineehrenmal für die gefallenen Seeleute beider Weltkriege; davor liegt ein altes U-Boot (die U995) vom Typ VII C am Strand.


Karin Nickenig



 




Bürgermeisterin

Karin Nickenig
04343-6244

Gemeindewehrführer
Kurt Jahn
04343-421800 

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