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| Freizeit und Kultur | ||
| Geschrieben von Astrid Schmidt | ||
| Sonntag, 06. Juni 2010 | ||
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Die Laboer Pfadfinder feierten im Pfingstzeltlager im dänischen Steving Hus einen guten dritten Platz im Schubkarrenrennen. Foto: Schmidt |
"Ich wäre auch gern mitgefahren, es ist einfach schön, so in der Gemeinschaft", erzählt Lisbeth Lübeck. Sie musste diesmal wegen anderer Termine zu Hause bleiben, aber ihre drei Geschwister waren mit, erzählt die 13-Jährige. Spaß hatten auch Robin Heckt, Robin Hansen und Marvin Hansen. Sie gehörten zu denen, die bei den Wettkämpfen im Zeltlager den dritten Platz der Mannschaft erkämpft hatten. Das Schubkarrenrennen ist dabei das Highlight schlechthin. Dafür wird schon Tage, ja Wochen, vorher gebaut, getüftelt und geackert.
Glück hatten sie, dass der Pressesprecher der Laboer Pfadfinder, Andre Behrend, einen erfindungsreichen Großvater, nämlich Rudi Behrend, hat. Der Heikendorfer Tüftler hatte 15 Meter Alu-Rohr besorgt und daraus schweißten, sägten und löteten die Jugendlichen in der Werkstatt von Mehmet Baydemir ein Gestell. Vorn eine Radaufhängung mit einer Art Sitz, hinten lang nach hinten gezogene Holme für den "Schieber". Denn der muss das Gefährt samt Piloten über einen rund 200 Meter langen Parcours bugsieren. Doch die Tücken machten sich im Praxistest bemerkbar. Der Pilot, wie unter anderem Ephraim Noffke, hatte es schwer, auf den Holmen zu knien. "Meine Knie tun immer noch weh", erzählt er, ist dabei aber fröhlich. Auch "Schieber" Torben Lüth findet: "Der Pilot braucht mehr Komfort". Und der Schlosser Baydemir hat da auch schon Ideen. "Die Achsaufhängung muss verbessert werden, die Karre braucht mehr Stabilität. Und der Pilot braucht Griffe zum Festhalten", erklärt er voller Elan. Die Karre vom vergangenen Jahr dient als Vergleichsobjekt. Sie sieht mit einem pfannenartigen Sitz schon sehr viel bequemer aus. Außerdem hat der Pilot eine Art Motorradlenker für den festen Halt. "Die hat einen Riesennachteil", erklärt Kenth Weidemann. "Sie ist viel zu schwer." Einmal Anheben und alle bestätigen das. Deshalb hatte man sich in diesem Jahr für eine Leichtbau-Variante entschieden. Doch eines ist also klar: Der Prototyp wird weiter entwickelt. Damit im nächsten Jahr der Sieg gelingt und der Wanderpokal seinen Platz in Laboe bekommt.





