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Gesundheit und Natur
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Geschrieben von Brigitte Lederich
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Dienstag, 01. Juni 2010 |
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Die "Welle mit Ecken" wurde feierlich eröffnet
Von einer langen Zeitspanne, einer intensiven Vorfreude und von "einem Gefühl wie Weihnachten" sprach Thomas Fettweiß, Geschäftführer der Ostseeklinik Holm, am Donnerstag früh anlässlich des Festaktes zur feierlichen Eröffnung des Klinikneubaus zu über 120 geladenen Gästen. "Nur, dass jetzt keine Eisblumen zu sehen sind, sondern blühende Rapsfelder", sagte Fettweiß schmunzelnd. Das eisige Zeiten zu durchschreiten waren, bevor jetzt, nach 18 Monaten Bauzeit, ein modernes Klinikzentrum mit markantem Charakter, das in Gestaltung, Ausstattung und Technik den höchsten Anforderungen auf dem Sektor Rehabilitationsmedizin entspricht, erhöht den Freudefaktor aller am Neubau Beteiligten erheblich.

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Mit dem Hubschrauber über die Klinik fliegen war einer der Höhepunkte, die am Tag der offenen Tür am vergangenen Sonnabend in der Ostseeklinik Schönberg-Holm geboten wurden. Foto: Lederich
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Bedingt durch den Strukturwandel waren enorme Klimmzüge nötig gewesen, um die Klinik am Markt weiterhin wettbewerbsfähig zu halten. Ohne die Neugestaltung wäre, laut Fettweiß, die 1970 gebaute Ostseeklinik in eine "infrastrukturelle Sackgasse" geraten. Fachlich leistungsstark, qualitätsorientiert und attraktiv stellt das moderne Reha-Zentrum sich nun dem rauen Wind der gestiegenen Anforderungen, der auf dem Gesundheitsmarkt in Deutschland herrscht. Mit der Unterstützung starker Partner wie der Evangelischen Darlehensgenossenschaft und der IMMAC Holding AG sei das 20 Millionen-Projekt letztlich wie in einem "virtuosen Zusammenspiel" zur gelungenen Vollendung gebracht worden und biete mit 237 Betten den Patienten einen gehobenen Hotelstandard.
Möglich war dies nur durch den beispielhaften Einsatz aller beteiligten Firmen und Mitarbeiter. Jan Lucht, IMMAC Holding AG, zeigte sich besonders beeindruckt, dass sich die Belegung der Klinik während der gesamten Bauphase hindurch stabil gehalten hatte. Stolz wie ein Kind, "das mit gepackten Koffern das Haus verlässt" zeigte sich auch Architekt Jan-Oliver Meding, Geschäftsführer der Meding Plan + Projekt GmbH. Das über Monate hinweg erarbeitete städtebauliche Konzept sei gewachsen und er habe sich schließlich für die Form "einer Welle mit Ecken" entschieden. Von dem modernen Erweiterungsbau als einem "Ereignis mit historischer Bedeutung" sprach Bürgermeister Wilfried Zurstraßen. Er betonte auch den bedeutsamen Wirtschaftsfaktor, den die Ostseeklinik Schönberg-Holm für die Region habe. Sie sei der größte Arbeitgeber zwischen Kiel und Lütjenburg und biete gut 160 Menschen eine Arbeit. Beeindruckt vom hervorragenden Leistungsniveau der Ostseeklinik Holm zeigte sich Dr. Bettina Bonde, Staatssekretärin des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Gesundheit. "In unserem Ministerium wird die Ostseeklinik Holm hoch geschätzt, sie ist für uns ein wichtiger Partner, verlässlich und immer wieder bereit, den Blick über den Tellerrand zu wagen".
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