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Leserbriefe
Gesamt 19 Leserbriefe Neuen Leserbrief einsenden

Kay Hanisch

Samstag, 31. Juli 2010
Sehr geehrte Damen und Herren,

als S-Bahner in Berlin muss ich mich, nach längerem überlegen und zögern nun doch zur Personalie Ulrich Thon äußern. Seine Worte haben viele, viele S-Bahner mehr als wütend gemacht. Fangen wir mit dem an, was am schlimmsten ist. In den Kieler Nachrichten spricht Herr Thon davon, das sich durch die Tätigkeit in Laboe seine Lebensqualität steigert, weil er wieder bei seiner Famile sein kann. Warum lesen wir kein Bedauern des Herren Thon, das er dafür gesorgt hat, das zig S-Bahner diese Lebensqualität genommen wurde? Herr Thon sagt, das er im Auftrag gehandelt hat. Ja, nur keine Verantwortung für das übernehmen, was er durch sein Handeln verbrochen hat. In der Geschichte erleben wir viele Menschen, die ihre Handlungen damit rechtfertigen, das sie nur im Auftrag gehandelt haben. Herr Thon sagt weiter, das er allein schon wegen seiner Herkunft als "Wessi" unbeliebt gewesen sei. Das stimmt so auch nicht. Gerade bei der S-Bahn Berlin wuchsen "West" und "Ost" sehr schnell zusammen. Unbeliebt hat er sich durch seine Handlungen gemacht. Aber die hat er ja nicht zu verantworten, denn er hat ja nur auf Auftrag gehandelt. Herr Thon sagt weiter, das er für das S-Bahn-Chaos nichts kann, denn es sei ja ein Konstruktionsfehler am Rad gewesen. Doch Herr Thon hat die Wartungsintervalle gestreckt. Bei einer regelmäßigen Wartung nach Vorgaben des Herstellers wäre das defekte Rad sicher entdeckt worden. Herr Thon hat die Fahrzeugreserven so stark reduzieren lassen, das kaum mehr Ersatz vorhanden war. Er wurde von vielen gestandenen Eisenbahnern gewarnt. All diese Warnungen hat er in den Wind geblasen. Die Mitarbeiter der S-Bahn haben vor den Folgen dieser Entscheidungen gewarnt. Was bekamen wir zu hören? Das wir nicht den nötigen Blick für das Große und Ganze hätten und unser Blick durch Scheuklappen getrübt sei. Herr Thon beschwert sich über schlechte Presse? Stand Herr Thon auf den Bahnsteigen und hat den Frust der Fahrgäste direkt, Auge in Auge erfahren? Das ist wirklich unangenehm! Vor Herr Thon war die S-Bahn Berlin ein Unternehmen was Gewinne abgeworfen hat und als eines der besten Nahverkehrsysteme Deutschlands gegolten hat. Großveranstaltungen wie diverse Love Parade´s, Kirchentag oder die Fußball-WM hat die S-Bahn mit Bravour gemeistert. Lob gab es dafür von allen Seiten. Das soll ein Marodes Unternehmen gewesen sein? Marode ist es jetzt! Nach der Ära Thon.
Hat der Mensch Thon einen Moralbegriff? Hat er überhaupt eine Moral? Oder gibt es das für ihn nur, wenn es ihm selber nutzt? Aussagen zum Ost-West-Konflikt, er habe im Auftrag gehandelt und die S-Bahn war vor ihm eine marode Firma gewesen sind reine Ausreden. Er will einfach nicht die Verantwortung für sein Handeln übernehmen und seine Unbeliebtheit kann gar nicht aus seinem Handeln kommen, sondern muss woanders gelagert sein. Er steigert lieber seine Lebensqualität durch geregeltes Familienleben. Eine Lebensqualität die er zig meiner Kollegen genommen hat.
Sie können mir glauben, diese Zeilen würden viele meiner Kollegen und Ex-Kollegen unterschreiben.
Ich hoffe für Laboe das sie in Bälde nicht das Schwimmbad schließen müssen, weil irgend ein Amt Unregelmäßigkeiten zu beanstanden hat.

Mit freundlichen Grüßen,
Kay Hanisch
Mertineit

Dienstag, 27. Juli 2010
Lange schon bangen viele Schönberger Bürger um "ihr" Bahnhofshotel.
Ein prägendes Urgestein, viele Schönberger haben ihre ganz besondere Erinnerung an das Haus, sollte der Abrissbirne weichen? Immer neue Gerüchte!
Dann der plötzliche Tod von Wiebke Stoltenberg, welche mit ihrer Familie das Bahnhofshotel mit viel Geschick geleitet hat.
Wieder die große Frage: Und was jetzt?
Eine riesen Erleichterung war in Schönberg vor zwei Wochen zu spüren. Im Herold konnten wir erfahren, dass das Bahnhofshotel uns erhalten bleibt. Wir möchten uns ganz herzlich bei dem Retter des Bahnhofhotels bedanken.

Familie Stier und Familie Mertineit


Heiner Wegner

Freitag, 16. Juli 2010
Mit Erschrecken und absoluter Empörung muss ich zur Kenntnis nehmen das Sie einen Menschen als Werkleiter ihres Eigenbetriebes eingesetzt haben der offensichtlich an erheblichen "Wahrnehmungsstörungen" leidet.

Wer sich wie in ihrer Zeitung: [Zitat Anfang]
"Staatsanwaltschaftliche Ermittlungen und viele Untersuchungen" hätten aber ergeben, dass ein "konstruktiver Mangel" die Ursache gewesen sei, erklärte Thon dazu. Seinen Ruf, auf seinem Kurs "nicht gerade der Freund der Arbeitnehmer" gewesen zu sein, erklärte er mit einem "klaren Auftrag". "Der lautete: Sanierung eines maroden Unternehmens und den hatte ich umzusetzen", so Thon. Hinzu gekommen sei noch ein Mentalitätsproblem. "Es gab einen Ost-West-Konflikt. Ich wurde dort als Wessi nie akzeptiert", so Thon. [Zitat Ende] äußert, wird im Endeffekt auch für Sie und Ihre Interessen sehr schnell gefährlich.

Die Schwierigkeiten die Herr Thon bei der Berliner S-Bahn hatte sind einzig und allein dem Umstand geschuldet das er in seiner Verantwortung als Geschäftsführer Produktion unser Unternehmen, welches im Öffentlichen Personen Nahverkehr als Vorzeigeunternehmen diente, innerhalb kürzester Zeit in Grund und Boden gewirtschaftet hat.

Er hat die Existenzgrundlage aller S-Bahner gefährdet. Mehr als 3000 Kolleginnen und Kollegen und deren Familien nahmen sehr erfreut zur Kenntnis das er das Unternehmen verlassen hat.

Fakten für sein schändliches Tun finden sie sehr schnell, so sie denn wollen.

Heiner Wegner
Ehemaliger Vorsitzender des Betriebsrates der S-Bahn Berlin GmbH
Detlef Müller

Dienstag, 05. August 2008
Auch 2008 habe ich mit meiner Familie, wie in den vergangenen Jahren schon oft, am Schönberger Strand unseren Sommerurlaub verbracht. Wir haben uns sofort wieder wohlgefühlt und begeistert über die Entwicklung dieses Badeortes gestaunt. Kam es uns hier in früheren Jahren etwas betuhlich ja sogar leicht spießig vor, empfing uns dieses Jahr fröhliches Strandleben mit einer Vielzahl von Veranstaltungen bis in die späten Abendstunden. Da auch noch das Wetter mitspielte brauchte kein Familienmitglied einem Aufenthalt an südlichen Stränden nachtrauern.

Allerdings kamen uns manchmal Zweifel, ob die ortsansässige Bevölkerung mit den vielen Feriengästen glücklich ist. Im Ort Schönberg erntete man manchmal nicht ganz freundliche Blicke und im Supermarkt konnte ich mithören wie eine ältere Dame die Kassiererin im vornehmsten Holsteiner Platt fragte „Was habe die hier zu suchen, sind die bei dem Wetter nicht alle am Strand“.

Liebe ältere Damen in Schönberg: Auch die Feriengäste müssen sich von etwas ernähren und daher auch manchmal einkaufen. Außerdem kann es für die sonnengeplagte Haut manchmal an der Supermarktkasse erholsam sein und abgetrennte Ferienkolonien mit geführten Ausflügen zur Besichtigung der „Eingeborenen“ sind auch nicht so toll. Also seien sie vorgewarnt. Im nächsten Jahr kommen wir wieder.

Detlef Müller
Detlef Müller

Dienstag, 05. August 2008
Mit Unverständnis habe ich den Leserbrief am 1. August zur Bundeswehrpräsentation anlässlich des Beachvolleyballturniers am Schönberger Strand in ihrer Zeitung gelesen. Während die freiwillige Feuerwehr ohne Proteste auszulösen sich selbst und ihre kompletten Gerätschaften ausstellen darf, wird ein entsprechendes Auftreten der Bundeswehr immer wieder von kritischen und ablehnenden Kommentaren begleitet.

Jeder sollte sich klarmachen, dass sich hier junge Männer und Frauen einem schweren und verantwortungsvollen Dienst stellen um teilweise im Ausland unter Einsatz ihrer Gesundheit in kriegsgebeutelten Ländern wieder etwas Sicherheit und Hoffnung aufkeimen zu lassen und unsere in Europa für viele offensichtlich schon zu selbstverständliche Freiheit zu schützen. Sie haben es nicht verdient, sich möglichst ungesehen in ihre Kasernen zu verstecken, sondern sollten sich als wichtigen Teil unserer Gesellschaft und unserer Sicherheit auch im Rahmen von öffentlichen Anlässen darstellen können.

Im Übrigen habe ich mich pädagogisch nie überfordert gefühlt, meinen Söhnen den Sinn und den manchmal leider notwendigen Einsatz von Waffen zu erklären.

Detlef Müller
M.Meyer

Freitag, 06. Juni 2008
Zu dem Artikel über den Hubschrauberlärm auf der Gewerbeschau in der Ausgabe vom 03.06.08 sei sarkastisch angemerkt :
-Bustouren (Tagesfahrten) mit unseren einheimischen Unternehmern sind reine Spritverschwendung und Lärmbelästigung.
-Flüge von Holtenau über unsere schöne Heimat gehören ebenso verboten
-Boote, die Bananen ziehen oder Wasserski - wozu ??
-"Hein Schönberg" - ein unnützes Relikt was qualmt und stinkt - weg damit !
- Lanz -Bulldog - Treffen ? au weia !!
Das kann man beliebig fortsetzen - und diese Sachen passieren öfter als einmal in zwei Jahren.
Und was bieten wir unseren Urlaubern dann ???
R E I N E R U H E !! --- Glückwunsch !!
Juergen Kestien

Sonntag, 27. April 2008
Freier Ostseeblick nur noch aus Luxuswohnungen
Der Umbau der Marina-Wendtorf ist insbesondere wegen der notwendigen Sanierung des Yachthafens und einiger anderer Sachen durchaus gerechtfertigt. Zu beanstanden sind aber zwei Dinge: 1. Die Bebauung der Fläche vor dem Deich mit 10 Luxusvillen für kapitalkräftige Käufer. Das bedeutet auf einen Nenner gebracht: Hier soll der wunderschöne freie Blick auf die Ostsee für viele Anwohner der Marina zugunsten einiger weniger geopfert werden. Etwa 500 Anwohner sind davon betroffen. Wer sich keine Luxusvilla leisten kann, muss eben auf seinen freien Blick verzichten! Auf die Interessen und Bedürfnisse der Altanwohner wird offensichtlich kaum Rücksicht genommen, auch einige kleine Sichtachsen, die verbleiben sollen, sind keine Entschädigung.
2. Ferner ist die geplante Parkplatzsituation für die Anwohner, die Wendtorf jahrzehntelang die Treue gehalten haben, absolut unbefriedigend. Es ist nach dem vorgestellten Konzept zu befürchten, dass für die bisherigen Bewohner der Marina keine ausreichenden Parkplätze mehr in angemessener Nähe zu den Wohnungen zur Verfügung stehen werden. Ein kostenpflichtiges Parkhaus für die Marina Bewohner und kostenloses Parken für alle anderen wäre auch keine Lösung.
Ich halte diese beiden Aspekte der Planung für sozial unausgewogen, wie es auch viele Teilnehmer der öffentlichen Anhörung hinter formulierten und sehr betroffen nach Hause gingen. Von meinem Bürgermeister wünsche ich mir, dass er sich bezüglich dieser beiden Punkte mehr um das Wohlergehen seiner Bürger, denn das der Investoren kümmern würde.
Jürgen Kestien
Palstek 4, 24235 Wendtorf
Collier

Freitag, 23. November 2007
zu dem Artikel "Liebe steht bei Peggy S. jetzt hoch im Kurs"
So weit soll nun die Bevölkerung sein, dass sie Mitleid mit Personen hat, die einen anderen Menschen töten, um ihn anschließend zu berauben. Warum hat Peggy S. nicht auf den Haupttäter eingewirkt, warum hat sie den Körper dann abgedeckt, warum nicht Hilfe geholt und warum ist sie beim Haupttäter geblieben und hat sich nicht der Polizei gestellt? Nicht mit dem Haupttäter und der Mittäterin muss man Mitleid haben, sondern mit dem Opfer und den Hinterbliebenen.
Oder ist mein Rechtsverständnis falsch?

collier@surfeu.de
Peter Zimmermann

Sonntag, 18. November 2007
Mindestens 800 MEGAWATT Asche auf unser aller Häupter.
Wenn mein Nachbar mir seinen Müll über den Zaun wirft, stelle ich ihn zur Rede. Kippt er mir seinen eigentlich für die Deponie bestimmten Sondermüll mit dem Kipper in den Garten, hole ich die Polizei und verklage ihn. Insgesamt wird das eine große Geschichte und lange Zeit ein Dorfgespräch: -Nun wird aber etwas viel Größeres hier erst geplant: Ein 800 bis über 1000 MW Steinkohlekraftwerk soll das Kraftwerk Ost in Diedrichsdorf ersetzen. Der Schadstoffausstoß dieses Kolosses mit den zugehörigen Kohlehalden und der Erwärmung der Förde durch das Kühlwasser steht in keinem faßbaren Verhältnis mehr zu dem Beispiel des Kippers im Garten. Die Ruhe in der Öffentlichkeit steht in gleicher Proportion zum Projekt: Dieses ist riesig - die Ruhe auch.
Durch den CO2-Ausstoß von ca. 5 Millionen Tonnen pro Jahr (gut für die Klimastadt Kiel, endlich mal 5 MIO jährlich über mindestens 40 Jahre von der Eon, leider nicht in Euro) dazu stündlich ein 25-Kilo-Sack Feinstaub auch 40 Jahre lang frei Haus wird unsere gesamte Landschaft unter dem Wind und natürlich wir alle mit Kindern und Enkeln schwer belastet.
Den Gewinn des Stromverkaufs streicht der Energiekonzern ein. Den Strom und die Wärme kann die Stadt Kiel gar nicht abnehmen, dazu ist sie um ein Vielfaches zu klein. ALSO wird hier auf unsere Gesundheitskosten ein großes Projekt in großer Stille vorangetrieben.
Ich erwarte von unseren Gemeindevertretern Schaden von uns abzuwenden und ich erwarte auch vom Landtag wegen der grenzüberscheitenden Gefährdungen Stellungnahme für die Bürger und gegen diesen fossilen Größenwahnsinn.

hallomaxi@gmx.net
Karsten Olsson

Sonntag, 05. August 2007
1-Euro-Jobber: "Bald sind wir FITT und fertig"

Betr.: Artikel "Schönberg hält sich FITT auf dem Arbeitsmarkt", PH Nr. 54 vom 20. Juli 2007
Schönberg hat also Fördermittel in Höhe von 792.000 Euro in einem Ideenwettbewerb gewonnen. Das ist für die Gemeinde ja wie ein Lottogewinn mit Zusatzzahl. Ich hoffe doch, dass die Gemeinde damit auch die Arbeitslosenzahl senken kann, denn da helfen auch keine weiteren Psychologen oder Möchtegern-Sozialpädagogen. Allerdings ein Erzieher für die schwer erziehbaren Arbeitslosen und so genannten Faulpelze auch nicht.
Schönberg hat also Geld zur Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit, weiß aber nicht so richtig, was damit anzufangen. Ich würde den 1-Euro-Jobbern erstmal einen richtigen Arbeitsvertrag geben, damit er/sie nicht wie ein Mensch zweiter Klasse behandelt wird.
Ein Arbeitsvertrag kann einen Menschen sehr motivieren und er kann sich wieder mal ’was Gutes leisten und er/sie nimmt wieder am gesellschaftlichen Leben teil. Die Gemeinde Schönberg bekommt für jeden 1-Euro-Jobber 1.800 Euro einmalig vom Staat (Arge) – wofür frage ich mich? Nachzulesen in meiner Personalakte in Höhndorf – von diesen 1.800 Euro gehen 720 Euro
Mehraufwandsentschädigung ab, aber was ist mit dem Rest von etwa 1.000 Euro? Ich hoffe doch, dass sich die Gemeinde Schönberg damit nicht bereichern will, denn soviel kosten die gebrauchten Strandranger-Klamotten auch nicht. Bald sind wir FITT und fertig!
Karsten Olsson
Lamp’sche Koppel 89
24217 Schönberg
Johannes und Martina Immer

Sonntag, 05. August 2007
Urlaub in gepflegter Umgebung?

Betr.: Ungepflegte und verwilderte Grundstücke im Urlaubsgebiet
Bei einem Aufenthalt kürzlich in Schönberg, das wir seit Jahren kennen und als Reiseziel schätzen, fiel uns folgendes auf: In dem Dreieck zwischen Holm, der Ortseinfahrt Kalifornien und dem Strandaufgang am "Strandläufer" ist in den vergangenen Jahren viel gebaut worden, die Grundstücke befinden sich größtenteils in einem sehr gepflegten Zustand und "erfreuen das Auge".
Leider kann man das von den unbebauten Geländeabschnitten nicht sagen! Hier müssten die Eigentümer ihrer Verantwortung besser gerecht werden, gerade in einem Urlaubsgebiet fallen ungepflegte und verwilderte Grundstücke ebenso wie überlaufende Flaschen- und Altkleidercontainer besonders auf, da die Menschen mehr Zeit haben, auf so etwas zu achten.
Johannes und Martina Immer
Dr.-Jansen-Straße 15
31061 Alfeld
Gina Diekmann

Sonntag, 05. August 2007
Vielen Dank für die "Zwangseinschulung"

Betr.: Artikel "Zwangseinschulung knapp verhindert" im PH Nr. 54 vom 20. Juli 2007
Vielen Dank für den Artikel "Zwangseinschulung knapp verhindert", der hoffentlich viele Eltern ermutigt, für ihr Kind zu kämpfen und auch andere engagierte Menschen zum Nachdenken und Handeln bewegt. Ich machte mir Gedanken um meinen Sohn, der kurz vor dem Stichtag Geburtstag hat, Linkshänder ist, und zur Zeit feinmotorisch wenig Interesse zeigt, aber im Vergleich zu Lukas müssten sich meine Zweifel sofort zerstreuen.
Es ist doch keine Kindheit mehr (die Kindheit geht meines Erachtens bis zum Beginn der Pubertät), wenn sich der Alltag unserer kleinen Kinder fast nur noch um Frühförderung (Logopädie, Ergotherapie, psychomotorische Angebote etc.) dreht, um in diesem gesellschaftlichen Lernkarussel, das immer früher beginnen soll, bestehen zu können.
Es ist unglaublich, was den Kindern heutzutage abverlangt wird, wenn sie altersgemäß nicht der "Durschnittsnorm" entsprechen. Ich frage mich, was das für Menschen sind, die den Kindern so etwas zumuten.
Mich persönlich hat ein Satz aus meiner Lehrzeit, einer älteren, sehr engagierten Kinderärztin sehr geprägt, den jede verunsicherte Mutter mit auf den Weg bekam: "Es ist ganz egal, in welchem Alter die Kinder einzelne Entwicklungsschritte erreichen; wichtig ist, dass sie sie in der richtigen Reihenfolge vollziehen, um zum Ziel zu gelangen."
Ich bin überzeugt davon, dass dies auf das Sprechen- und Laufenlernen genauso zutrifft, wie auf die Schulreife.
(Es sollte doch auch niemand ins Wasser gestoßen werden, der noch nicht bereit ist zu schwimmen.)
Gina Diekmann
Goethestraße 8
24217 Schönberg
Hans-Peter Beyer

Dienstag, 30. Januar 2007
Leserbrief der Frau Buchenau vom 30.1.2007
Selbstverständlich ist der Vorstand des TSV Schönberg weder arrogant noch ignoriert er die Leserbriefe der Mitglieder.
Durch einen Übertragungsfehler wurde dieser leider nicht rechtzeitig veröffentlicht.
Die grundsätzliche Idee eines Fonds für betroffene Kinder ist eine Diskussion wert und wird auch von uns weiterverfolgt. Nur in den heutigen Situationen ist dieses äusserst schwierig.
Im übrigen, möchten wir uns an Ihren aufgeführten Stammtischdiskussionen nicht beteiligen.
Mit freundlichen Grüßen und jederzeit zu persönlichen Gesprächen bereit.
Hans-Peter Beyer
1. Vorsitzender
TSV - Schönberg
Hans-Peter Beyer

Dienstag, 30. Januar 2007
Leserbrief der Frau Schlabritz vom 12. 1. 2007

Sehr geehrte Frau Schlabritz,
mit Interesse hat der Vorstand Ihren Brief im Probsteier Herold gelesen und darüber diskutiert.
Wir müssen jedoch einiges hierauf erwidern, was wir so einfach nicht stehen lassen können. Selbstverständlich haben alle Mitglieder und der Vorstand ein soziales Gewissen, das geht alleine schon aus der ehrenamtlichen Tätigkeit für den Verein hervor. Es ist uns jedoch leider nicht möglich auf Beitragseinnahmen jedweder Art zu verzichten, da wir diese ausschließlich für den Sportbetrieb benötigen.
In Ihrem speziellen Fall, wurde auch mehrfach mit Ihnen gesprochen und ein vielseitiger Schriftverkehr geführt. Leider mussten wir aber immer wieder feststellen, das Ihr Zusagen nicht von Ihnen eingehalten wurden. Dieses ist jedoch eine für uns wesentliche Abmachung um evtl. Zusagen einzuhalten. Auch in Ihrem Fall wurde dieses durch den TSV Schönberg sehr großzügig gehandhabt.
Wir kennen auch inzwischen die Problematik der Hartz IV Regelungen und haben daher unseren Sozialbeitrag eingeführt. Dieser wird auch bei dem sofortigen Nachweis berücksichtigt
Wir können jedoch nur mit vorgelegten Bescheiden reagieren. Dieses ist jedoch nicht immer der Fall und nicht unser Verschulden. Denn eine Bescheinigung vorzulegen ist nicht allzu aufwendig und jedem jederzeit möglich.
Der Ausschluss von Kindern fällt uns immer sehr schwer und wird auch nur im äußersten Fall durchgeführt.
Aber auch hier haben die Eltern zumindest die Verpflichtung mit den zuständigen Stellen zusammen zu arbeiten und den Fall des Ausschlusses zu vermeiden. Dieses muss auch keinem peinlich sein, da wir hierfür absolutes Verständnis haben und auch in den meisten Fällen eine Lösung anbieten können.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter Beyer
1. Vorsitzender TSV Schönberg
Friedhofsweg 8
24217 Schönberg
Hans-Peter Beyer

Montag, 22. Januar 2007
Leserbrief der Frau Schlabritz vom 12. 1. 2007

Sehr geehrte Frau Schlabritz,
mit Interesse hat der Vorstand Ihren Brief im Probsteier Herold gelesen und darüber diskutiert.
Wir müssen jedoch einiges hierauf erwidern, was wir so einfach nicht stehen lassen können. Selbstverständlich haben alle Mitglieder und der Vorstand ein soziales Gewissen, das geht alleine schon aus der ehrenamtlichen Tätigkeit für den Verein hervor. Es ist uns jedoch leider nicht möglich auf Beitragseinnahmen jedweder Art zu verzichten, da wir diese ausschließlich für den Sportbetrieb benötigen.
In Ihrem speziellen Fall, wurde auch mehrfach mit Ihnen gesprochen und ein vielseitiger Schriftverkehr geführt. Leider mussten wir aber immer wieder feststellen, das Ihr Zusagen nicht von Ihnen eingehalten wurden. Dieses ist jedoch eine für uns wesentliche Abmachung um evtl. Zusagen einzuhalten. Auch in Ihrem Fall wurde dieses durch den TSV Schönberg sehr großzügig gehandhabt.
Wir kennen auch inzwischen die Problematik der Hartz IV Regelungen und haben daher unseren Sozialbeitrag eingeführt. Dieser wird auch bei dem sofortigen Nachweis berücksichtigt
Wir können jedoch nur mit vorgelegten Bescheiden reagieren. Dieses ist jedoch nicht immer der Fall und nicht unser Verschulden. Denn eine Bescheinigung vorzulegen ist nicht allzu aufwendig und jedem jederzeit möglich.
Der Ausschluss von Kindern fällt uns immer sehr schwer und wird auch nur im äußersten Fall durchgeführt.
Aber auch hier haben die Eltern zumindest die Verpflichtung mit den zuständigen Stellen zusammen zu arbeiten und den Fall des Ausschlusses zu vermeiden. Dieses muss auch keinem peinlich sein, da wir hierfür absolutes Verständnis haben und auch in den meisten Fällen eine Lösung anbieten können.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter Beyer
1. Vorsitzender TSV Schönberg
Friedhofsweg 8
24217 Schönberg
Brigitte Kliegis

Dienstag, 19. Dezember 2006
Entgegnung auf den Leserbrief von Frau Hanebuth zur Diskussion um Regional- und Gemeinschaftsschulen. (Kommt auch als email!)

Dass ein Mitglied der SPD sich so äußert, überrascht nicht. Es überzeugt aber auch nicht, wenn man versucht, den Wählern unterzujubeln, sie hätten es ja schließlich so gewollt. Im Kieler Koalitionsvertrag von 2005 war noch von der Stärkung und Weiterentwicklung des gegliederten Schulsystems und der garantierten Entscheidungsfreiheit der Eltern bei der Wahl der weiterführenden Schule die Rede. Doch wo bleibt diese in einer vereinheitlichten Schullandschaft? Die Erhöhung der Schulbuskosten zu Lasten der Eltern wird die Auswahlmöglichkeiten noch weiter einschränken.

Eine angebliche Abmahnung durch die EU als Argument in die Debatte zu werfen, ist ebenso ungeschickt wie entlarvend. Eine solche Abmahnung hat es nie gegeben. Die Bildungspolitik ist und bleibt dem Zugriff der Brüsseler Bürokraten entzogen. Daran kann auch ein Appell einer Gruppe von EU-Bildungsministern nichts ändern. Der Gedankengang, dass eine (eingebildete) Strafgeldandrohung aus Brüssel unsere Bildungspolitik bestimmen soll, aber nicht der Wille der Bürger dieses Landes, ist absurd und unakzeptabel.

Und wo bleibt denn der erwähnte verfassungsrechtlich geschützte Grundsatz gleicher Bildungschancen, wenn die EU-Länder unterschiedlich viel Geld in die Bildung investieren? Kaum ein Land gibt weniger Geld für die Bildung seines Nachwuchses aus als Deutschland. Ein zweigliedriges Schulsystem zu haben, bedeutet für ein Land noch lange nicht, im Ergebnis der Bildungsanstrengungen die Nase vorn zu haben. Es werden jedoch stets die Länder zum Vergleich herangezogen, die bei PISA besser beurteilt wurden. Dass diese Medaille auch eine Kehrseite hat, wird ständig verschwiegen. Die fünf Länder mit den schlechtesten PISA-Noten haben alle eingliedrige Schulsysteme, also Gemeinschaftsschulen für alle.

Insgesamt krankt diese viel zu spät in Gang gekommene Diskussion um den Umbau des Schulsystems daran, dass immer noch zu viele Beteiligte und Betroffene nicht wirklich informiert sind. Sucht man in der größten Tageszeitung des Landes nach Leserbriefen zum Thema, findet man bislang keine - sicherlich nicht deshalb, weil sich niemand die Mühe macht, einen Leserbrief zu schreiben. Der Eindruck entsteht, dass Sachlichkeit in der Berichterstattung nicht gewünscht ist. Stattdessen werden gebetsmühlenartig bestimmte Worthülsen wie „flexibel“, „durchlässig“, „individuelles Fördern“ und „länger gemeinsam lernen“, vor allem „Bildungsgerechtigkeit“ – was ist das denn? - wiederholt, um eine sozialromantische Stimmung zu erzeugen, der sich mancher kaum entziehen kann. Es kann sich jedoch nur derjenige entscheiden, der informiert ist und sich seine eigene Meinung hat bilden können. Es wäre zu begrüßen, wenn die Lutterbeker SPD-Ortsvereinsvorsitzende dazu beitrüge, indem sie wenigstens tragfähige Sachargumente, die zeigen, dass das zwei- oder eingliedrige Schulsystem entgegen allen seriösen wissenschaftlichen Befunden doch Vorteile hat, vorbringen würde. Dann könnte man darüber sprechen und dem besseren eine Chance geben. Mit Parteiparolen ist es nicht getan, die machen unsere Kinder nicht schlauer.

Brigitte Kliegis, Heikendorf, parteilos.

19.12.2006
Brigitte Kliegis

Mittwoch, 13. Dezember 2006
Leserbrief
Zum Leserbrief von Frau Sonja Wöhlk, erschienen im Probsteier Herold vom 12.12.06 (Gemeinschaftsschule statt Regionalschule)

Wer, wie Frau Wöhlk, für die Gemeinschaftsschule plädiert und sich gleichzeitig gegen Schulexperimente wendet, widerspricht sich doch selbst! Das Gegenteil ist richtig: Wer eine anerkannte und erfolgreiche Schulform wie die Realschule opfert, um eine Schulreform zu veranstalten, die von nichts als Ideologie getrieben wird, öffnet dem Experimentierfeld Schule die Tür. Mehrere Jahrgänge Schüler werden zu Versuchskaninchen. Finanznot kann kein Beweggrund sein, weil die neuen Schulformen sehr viel teurer werden - Gemeindetag und Rechnungshof haben dieses gerade bestätigt. Das Resultat dieses Großversuchs ist ungewiss. Schulversuche bedürfen eigentlich einer Genehmigung. Diesen Großversuch haben sich die Bildungsbürokraten in der ihnen eigenen Herrlichkeit selbst genehmigt, noch dazu flächendeckend. Soviel ist klar: Den Folgeschaden tragen wir alle. Sich dem (ungeprüften) Neuen zuzuwenden, bedeutet eben nicht automatisch, etwas Besseres zu bekommen.
Auf der am 11.12.06 in Raisdorf stattgefundenen Werbeveranstaltung des Bildungsministeriums hat Staatssekretär Meyer-Hesemann, als er die geplante neue Schullandschaft dem Volk erklärte, sicherlich nur versehentlich vergessen zu erwähnen,
- wann denn z.B. die vielen neuen, gutausgebildeten Lehrer an unseren Schulen eintreffen werden,
- wann z.B. die vielen Sozialpädagogen und Schulpsychologen ihre neuen zahlreichen Aufgaben an den Schulen übernehmen werden,
- wann denn z.B. die neuen Gruppenräume für den differenzierenden Unterricht an unseren Schulen fertig sein werden und wann die neuen Lehrbücher und Unterrichtsmaterialien für das Arbeiten in begabungsmäßig sehr weit gefächerten Klassen zur Verfügung stehen werden.
Falls all das nicht rechtzeitig die neue Schullandschaft erreichen kann, weil irgend jemand dafür das Geld nicht locker machen will, können die Lehrer ja einstweilen die bewährten Mandalas ausmalen lassen, um in den bunt zusammengewürfelten Lerngruppen aus normal begabten, frustrierten, gelangweilten, sprachunkundigen, verhaltensauffälligen, hochbegabten oder entwicklungsverzögerten Schülern diejenigen zu beschäftigen, denen sie sich gerade nicht zuwenden können.

Heikendorf, d. 13.12.2006

Brigitte Kliegis, Realschullehrerin in Schönberg
Günter Fenske

Montag, 18. September 2006
Sehr geehrte Damen und Herren!

Soeben habe ich den Artikel über Schönberg und den SFK Schiffen gelesen. Wir sind treue Ostseefans und wohnen nun schon seit vier Jahren immer am Schönberger Strand. Leider können wir immer erst Anfang September unseren Urlaub buchen, weil es Firmenintern bei mir nicht anders geht. Im letzten Jahr konnte ich noch die Fahrt mit der "Heikendorf" zum Nord-Ostseekanal mitmachen. In diesem Jahr war genau zu Beginn unserer Urlaubszeit Fahrplanende. Meine Frau und ich waren mehr als enttäuscht! Vielleicht würden gerade zu diesem Zeitpunkt noch viele Urlauber gerne mit dem Schiff einen Ausflug machen, denn es waren noch sehr viele Urlauber im Wasser, am Strand und überall zu sehen. Man kommt ja mit so manchen ins Gespräch, besonders wenn man einen Hund hat. Da mußten wir auch so manches Mal hören, warum die Schiffe eigentlich nicht mehr "hier vom Schönberger Strand fahren"! Wenn den Urlaubern die noch im ganzen September an der schönen Ostsee verweilen die Möglichkeit für den einen oder anderen
Schiffsausflug gegeben würde, dann könnten evtl. auch die Einnahmen der SFK besser aussehen. Man muß immer daran denken wie lange die Ferien insgesamt in Deutschland gehen und nicht nur von Juni bis August. In diesem Jahr waren noch viele aus Bayern und Baden Württemberg an der Ostsee.

Mit freundlichen Grüßen
an "unsere" schöne Ostsee
senden aus Kamen (NRW)
Rita und Günter Fenske
John Zatkos

Sonntag, 17. September 2006
Als technischer Berater und Entwickler für diese Website möchte ich hiermit herzlich alle Besucher der Internetausgabe des Probsteier-Herold grüßen.
Ich lade Sie ein, ihre Meinungen in Form eines Leserbriefes an dieser Stelle der Lesergemeinde zur Verfügung zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Norden
J.Z.

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