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| Freizeit und Kultur | ||
| Geschrieben von Astrid Schmidt | ||
| Mittwoch, 21. Dezember 2011 | ||
Ein besinnliches Fest für den guten ZweckWeihnachtsfeuer – der Name war Programm, als am Sonntag zum zweiten Mal die Gemeinschaftsaktion von Laboern für Laboer startete. Denn überall entlang der Reventloustraße und der Promenade in Richtung Hafen loderten die Feuerkörbe, die von der Freiwilligen Feuerwehr Laboe und der Jugendfeuerwehr fleißig bestückt und gut bewacht wurden. So fanden Tausende Besucher den Weg zur Bühne, auf der ein buntes Programm für Aufsehen in jeder Hinsicht sorgte.
Ein beliebtes Plätzchen waren die Strandkörbe ebenso wie die Zelte und Punschbuden. Es war ein Gewimmel, kaum dass es noch ein Durchkommen gab. Selbst der Weihnachtsmann musste sich mit seinen Eseln (Eselpark Nessendorf) seinen Weg bahnen und wurde dicht umlagert von Kindern, die wie Tyrone und Johanna, Lotta und Christine ihre Gedichte aufsagen und natürlich eine Runde auf den gemütlichen Grauen reiten wollten. Reiten war auch am Strand möglich, nämlich auf den Ponys vom Laboer Reitstall von Burgunde Görke. Gemütlich im Schritt gingen die Vierbeiner, geführt von den Weihnachtswichteln. Wer sich stärken wollte, konnte dies an der neuen Gulaschkanone des Laboer Herrenkochklubs tun. Dort boten Rolf Aulitzky und seine Kochkollegen Rübenmus und Erbsensuppe, gerade nach dem Geschmack der Besucher. Die Kinder allerdings hielten es da eher mit dem Stockbrot, gebacken über den Feuerkörben, die am Strand standen und für wohlige Wärme sorgten. Wohl kaum ein anderer Ort bietet diese maritime Kulisse wieder der Laboer Strand, wenn gerade die Norwegenfähre der Color Line gen Ostsee zieht. Fleißige Bastler waren in der Lesehalle am Werk, wo Uschi Wieck mit den Kindern Weihnachtsschmuck gestaltete und Geschichten las. Auf der Bühne wurde es ernst, als Reimer Eickmeier (Der Ostseemakler) und Volker Arp (Tourismusbetrieb Laboe) zum Mikro griffen. Denn dort sollten die sechs Weihnachtstische versteigert werden, die zuvor in eigener Arbeit von vielen Bastlern hergestellt worden waren. Wer bietet mehr? Das war die meist gehörte Frage, denn diese Tische helfen helfen. Der Erlös – übrigens stattliche 3.150 Euro – kommt dem Kirchenprojekt "Familien auf dem Bauernhof" in Regie von Sabine Schuldt zugute. Sie stellte den Besuchern und potenziellen Interessenten ihr Projekt noch einmal vor und freute sich sehr über die Spendierfreudigkeit der Laboer. Auch Volker Arp vom Tourismusbetrieb als Veranstalter zeigte sich höchst zufrieden. "Es ist eine tolle Stimmung, eine tolle Gemeinschaftsaktion und so soll es auch im nächsten Jahr wieder sein", so Arp. Einer, der es ebenfalls gut mit den Laboern meinte, war übrigens Petrus, der sogar die Sonne an den Winterhimmel gezaubert hatte und so einen entscheidenden Anteil an der guten Resonanz hatte. |
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