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| Freizeit und Kultur | ||
| Geschrieben von Verena Ullmann | ||
| Sonntag, 12. Februar 2012 | ||
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Ein Kuchen zum besonderen Schulfest
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Die kleine Madita aus Wendtorf wird erst zum kommenden Schuljahr in die erste Klasse der Dörfergemeinschaftsschule und damit zur OGS gehen. Zum Fest überreicht sie einen Kuchen, den eine Bekannte gebacken hatte. Foto: Ullmann |
"Hier ist alles toll", schwärmt die sechsjährige Jenny aus Probsteierhagen, die mit ihrer Mama bei dieser Veranstaltung ist, "ich komme so gerne her, weil man hier so viel machen kann." Im Moment besucht das Mädchen die Koch- und Ton- und Gipsarbeitsgruppen, im ersten Halbjahr war sie in der Back-, in der Bastel- und in der Computer-AG.
Jenny kommt nicht nur zu ihrem Vergnügen zur OGS, sondern, weil ihre Mama berufstätig ist. Bereits vor Unterrichtsbeginn bringt sie ihr Kind zur Schule und holt es nachmittags wieder ab. Diese Möglichkeit nützt seit einem halben Jahr auch die Mama von Silas. Er geht wie Jenny in die erste Klasse. Tina Bierkant arbeitet in der Probstei. "Ich finde das Angebot gut für die Mütter, die arbeiten", sagt sie, "unser Sohn wollte Gitarre spielen lernen und hier kann er das". Madita, seine Schwester, wird ab dem kommenden Jahr Schülerin in Probsteirhagen sein. Sie hat an diesem Tag in viele der angebotenen AGs geguckt. Und sie hat Pläne geschmiedet, an welchen Angeboten sie teilnehmen will.
Auch Inke Heiden ist begeistert. Ihr kleiner Sohn Tove hat sie durch das halbe Gebäude gezogen. Jetzt macht sie auf einer Bank Pause. "Mein Sohn ist hier einfach gerne", sagt sie, "das freut mich, denn man will sein Kind ja nicht einfach irgendwohin geben". Dieser Meinung ist auch Ulrike Stanch. Ihr Anton soll ab dem Sommer zur OGS gehen. "In den Ferien darf er schon mal reinschnuppern", erklärt seine Mutter. Sie hält die Anmeldebögen in der Hand, führt ein Gespräch mit den Betreuerinnen.
Für Astrid Jaich ist die Einrichtung die ideale Lösung, erklärt sie."Als Krankenschwester habe sie unregelmäßige Dienste, die durch die Nachmittagsbetreuungoptimal aufgefangen werden", so die zweifache Mutter.
Nach zwei Stunden sind fast alle Kuchen aufgegessen, alle AGs für diesen Tag zu Ende und die vielen Gäste auf dem Heimweg. "Ein toller Tag", sind sich die Verantwortlichen einig. "Ich bin sehr zufrieden", sagt Konrad Gromke, Schulverbandsvorsteher von Probstei West. "Wir hatten eine Menge Zulauf", resümiert auch Margret Hügel, Schulleiterin an der DGS. "Das war wirklich ganz toll organisiert", freut sich Renate Fricke, Koordinatorin der OGS. "Das liegt daran, dass wir so viele Jahre lang gut zusammen gearbeitet haben. Hier greift wirklich alles ineinander." Auch Andrea von Appen und Unneke Sach sind vom Erfolg begeistert. "Aber… es hätten ruhig noch mehr Gäste sein können", sagt Sach. Den Kindern hat es gefallen. "Ein tolles Fest", sagt Jenny. Sie freut sich, denn sie hat ihrer Mutter endlich mal alles zeigen können. Sie hat sich frei genommen für den Besuch, auch ein tolles Geburtstagsgeschenk.





