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Freizeit und Kultur
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Geschrieben von Astrid Schmidt
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Freitag, 30. Juli 2010 |
Feuerwerk, Party und Romantik in Stein
Wenn die Steiner feiern, freut sich Petrus mit ihnen. So war das auch beim zehnten Molenfest am Wochenende. Der Deich war dicht bevölkert, die Tanzfläche gut gefüllt, die Fischbrötchen schnell ausverkauft, die Stimmung bestens.
Beim Steiner Molenfest kamen sogar die Romantiker auf ihre Kosten. Foto: Schmidt
Mit Party-Songs und Molenfeuer fieberten einige hundert Besucher am Freitagabend dem absoluten Highlight entgegen – dem glanzvollen Höhenfeuerwerk am sommerlichen Abendhimmel über der Steiner Mole.
"Die Bedingungen sind bestens, die Windrichtung stimmt und wir haben reichlich Platz", erklärte Feuerwerker Benjamin Hoop. Er und seine Kollegen ließen die Mole erstrahlen, tauchten sie in rot-gold-silbernen Sternenglanz. Den glanzvollen Abschluss bildete der Goldregen, der sich auf 150 Meter Höhe über das Wasser hinabsenkte. "Die größten Schüsse beinhalten zwei Kilogramm Pulver, das ist schon sehr selten", erklärte der Fachmann. Möglich sei dies nur aufgrund der Platzsituation. Denn die Mole wurde komplett gesperrt, so dass ausreichend Abstand vorhanden war.
Schon Stunden vor Beginn des Feuerwerks steppte der Bär auf dem Deich, die Hände zum Himmel wurden die Sterne mit Namen besungen, bevor die Sonne über der Förde versank. Diesen Augenblick genossen vor allem Romantiker, die sich auf der Mole einen Platz zum Kuscheln suchten. Auch Fotografen ließen ihre Kameras klicken, solche Bilder sind eine schöne Sommer-Urlaubserinnerung. Reich Molenfeuer schenkten die Damen indes am Cocktail-Stand aus, einige hundert Fischbrötchen gingen am Abend über den Tresen, am Ende blieb selbst der Grill kalt.
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