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| Fiefbergen - Freizeit und Kultur | |
| Geschrieben von Uwe Jacobsen | |
| Sonntag, 19. Februar 2006 | |
Fiefberger Neujahrsempfang im "Alten Auf"Es knisterte in Fiefbergen – das blieb keinem verborgen. Zumindest jenen nicht, die am vergangenen Sonntag während des Neujahrsempfanges im "Alten Auf" zu dicht am Kaminfeuer saßen. Aber noch woanders knisterte es: Und zwar auf dem Sportplatz, wo im vergangenen Sommer während des Kindervogelschießens der dortige Grill eingeweiht wurde. Und überhaupt: In seinem Rückblick 2005 erinnerte Bürgermeister Wilfried Taubner an unzählige Veranstaltungen, "die den Zusammenhalt und das gemeinsame Miteinander fördern". Es gab aber auch eine Angelegenheit, die die Gemeinde im vergangenen Jahr in verschiedene Lager "spaltete": die Rede ist vom Gemeindewappen samt dazugehöriger Flagge.![]() Bürgermeister Wilfried Taubner (inks) zeichnet zwei verdiente Bürger mit der "Fiefberger Mettwurst" aus: Irmi Bomke und Dirk Hoppe. "Der Weg war nicht immer einfach. Viele Gedanken und Ideen mussten unter einen Hut gebracht werden. Aber wir haben es geschafft: Fiefbergen hat ein Wappen und eine Flagge", blickte Taubner auf etliche Wochen beziehungsweise Monate der Entscheidungsfindung zurück. Ebenfalls über Wochen/Monate beherrschte noch ein anderes Thema zahlreiche Fiefberger: die Vorbereitungen zur Abnahme der Feuerwehr-Leistungsbewertung "Goldbeil". "Mit der dort gezeigten Leistung wurde unsere Wehr die zweitbeste der Probstei. Das ist ein beruhigendes Gefühl für alle Einwohner", fasste Taubner seine Anerkennung gegenüber den "Blauröcken" in Worte. Zurück zum Kindervogelschießen: "Die Kinder und Eltern waren von den dortigen Möglichkeiten und Gegebenheiten begeistert", so Taubner, der allerdings auch bemerkte, dass für ältere Einwohner die Lage außerhalb des Dorfmittelpunktes etwas beschwerlicher zu erreichen war. Dennoch ist sich Taubner sicher: "Das Kindervogelschießen ist auf dem Sportplatz gut untergebracht." Apropos untergebracht: Am "Tag der Deutschen Einheit" wurden unter Mitwirkung des Kreispräsidenten Werner Kalinka weitere 8.000 Krokuszwiebeln unter die Erde gebracht, womit sich die Gesamtzahl auf 25.000 erhöhte; nicht zu vergessen die 2.500 Narzissenzwiebeln rund um den Dorfteich. Es gab allerdings nicht nur zahlenmäßige Veränderungen unter, sondern auch personelle Veränderungen auf der Fiefberger Erdoberfläche. Im September zog es den langjährigen Gemeindevertreter Lars Stoltenberg aus persönlichen Gründen in den Süden der Republik. Im November trat mit Klaus Reimers ebenfalls ein langjähriges Gemeinderatsmitglied aus persönlichen Gründen zurück. Mit Torsten (Theo) Rethwisch und Brigitte Bauer wurden zwei Nachrücker von der Wahlliste in die Gemeindevertretung aufgenommen. Im Mittelpunkt seiner Vorschau auf 2006 stand der Neubau des Feuerwehrgerätehauses im Gewerbegebiet. "Die entsprechenden Ausschüsse sind bei der Planung in finanzieller und baulicher Hinsicht auf einem guten Weg", kommentierte Taubner den aktuellen Stand der Diskussionen. Und weiter: "Mit den vorhandenen Finanzierungsmöglichkeiten werden wir in der Lage sein, einen einfachen Zweckbau zu errichten, der die Auflagen der Gemeinde zum Brandschutz erfüllen wird. Eigenleistungen unserer Wehr und der Bevölkerung werden aber erforderlich und hilfreich sein." Denn, so Taubner: "Über das nötige Maß hinausgehende Wünsche können wir nicht leisten, denn es ist nicht das Ziel der Gemeindevertretung, unser Dorf auf Jahre bis an den Rand der finanziellen Möglichkeiten zu belasten." Man müsse auch weiterhin in der Lage sein, beispielsweise erforderliche Straßenreparaturen vornehmen zu können. Mit dem neuen Feuerwehrgerätehaus sind die baulichen Aktivitäten im übrigen nicht abgeschlossen. "Im 2. Bauabschnitt werden wir dann das jetzige Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshaus zu einem reinen ‚DGH’ umbauen", erläuterte Taubner abschließend. |
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