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Freizeit und Kultur
Geschrieben von Andreas Kay   
Samstag, 15. Januar 2011

Barsbek blickt zuversichtlich auf 2011

Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Saal in "Schneekloth‘s Gasthof" am Sonntag beim Neujahrsempfang der Gemeinde Barsbek. Rund 80 Bürger waren der Einladung des Bürgermeisterns Joachim Gafert gefolgt. "Das ist ein Indiz für das große Interesse an der Gemeinde", freute sich Gafert. In seinem Rückblick erwähnte er den Beitritt Barsbeks zum Zweckverband Ostholstein: "Durch diesen Schritt, den wir in der Gemeindevertretung einvernehmlich beschlossen haben, werden wir auch in Zukunft die Abwassergebühren in einem erträglichen Rahmen halten."

Bürgermeister Joachim Gafert (von links) bedankt sich in seiner Ansprache bei seinen beiden Motoren Gerd Mordhorst und Hans Nissen. Foto: Kay
Bürgermeister Joachim Gafert (von links) bedankt sich in seiner Ansprache bei seinen beiden Motoren Gerd Mordhorst und Hans Nissen. Foto: Kay


Besonders stolz ist der Bürgermeister auf die Wirtschaft im Dorf. "Die existierenden Handwerksbetrieb expandieren und nicht wenige Arbeitsplätze sind mit Arbeitnehmern aus der Gemeinde oder der näheren Region besetzt." Besonders erwähnte er die Firma Buhse aus Barsbek. Sie erhielt 2010 einen Wirtschaftsförderpreis. Firmeninhaber Thorsten Buhse stellte seinen Betrieb selbst vor und warb in seiner Ansprache um motivierte, handwerklich geschickte Mitarbeiter für sein Haupteinsatzfeld in Norwegen.

 

Beim Thema Finanzen gab sich Bürgermeister Gafert zurückhaltend optimistisch. "Die finanzielle Situation der Gemeinde ist absolut in Ordnung", beschrieb er knapp.


Gleich zwei Geschwindigkeitsmessanlagen weisen die Autofahrer auf der Straße Mühlenkamp auf die Geschwindigkeitsbegrenzung hin. Aktuelle Zahlen belegen, dass mittlerweile 80 Prozent aller Autofahrer die Höchstgeschwindigkeit einhalten.
Schließlich kam Gafert in seinem Rückblick nicht um den strengen Winter zu Beginn des Jahres 2010 herum. "Mein Telefon stand in der Zeit nicht still", berichtete er und fügte augenzwinkernd hinzu, "die beste Frage eines Anrufers war: Bürgermeister, wo kommt bloß der ganze Schnee her?" Darauf antwortete Gafert: "Na, von oben, was denkst Du denn?" Abschließend bedankte sich Gafert bei den ehrenamtlich engagierten Barsbekern. Besonders erwähnte er Gerd Mordhorst und Hans Nissen. "Ihr beiden seid für die Gemeinde unverzichtbar. Ihr seid die Motoren des Dorffestes und des Flohmarktes", bedankte er sich.


Wehrführer Jan Wodtke berichtete für die Feuerwehr von den insgesamt acht Einsätzen im letzten Jahr. Besonders stolz zeigte sich Wodtke über die Einrichtung einer Kindergruppe, in der Acht- bis Zehnjährige spielerisch an die Jugendfeuerwehr herangeführt werden. Für den TSV Barsbek berichtete Klaus-Dieter Grewe über das Jubiläum zum 80-jährigen Bestehen des Vereines im letzten Jahr. Norbert Schütt konnte den Anwesenden den weiteren Fortbestand der Schweinegilde verkünden, auch wenn nach 140 Jahren nun die Gildeversicherung aufgelöst und eine Umwandlung zu einem eingetragenen Verein erfolgen musste. Mit Wurst und Brot beschlossen die Barsbeker dann den offiziellen Teil des Empfanges und klönten noch ein wenig.

 
 
 

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Barsbek

Jedes Frühjahr ein Hingucker: die Krokusse am Barsbeker Dorfanger

 

Einmaliger Dorfanger, einmalige Vogelwelt

Barsbek ist reich an schönen alten Gebäuden und hat einen herrlichen Dorfanger, der besonders zur Krokusblüte ein Anziehungspunkt ist. Landwirtschaftliche Betriebe vermarkten nicht nur reichhaltig Erzeugnisse aus dem eigenen Betrieb, sondern haben auch Ferien auf dem Bauernhof anzubieten. Eine Gastwirtschaft und ein Bauerncafé laden zu gemütlichen Stunden bei Kaffee und Kuchen oder einem deftigen Schinkenbrot mit einem Glas Bier ein. Die Umgebung des Ortes bietet viel ungestörte Natur. Eine einmalige Vogelwelt im Naturschutzgebiet "Barsbeker See" ist für interessierte Menschen äußerst erlebnisreich.

 

Joachim Gafert
Bürgermeister
Joachim Gafert
04344-9956

Wehrführer
Jan Wodtke
04344-410409

 
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