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Mit der stimmungsvollen Inszenierung des Kindermärchens "Der Teufel mit den drei goldenen Haaren" der Brüder Grimm beeindruckte das GSP-Theaterensemble in fünf Aufführungen rund 800 kleine und große Theaterfreunde.
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GSP-Theaterensemble spielte teuflisch gut
Das Weihnachtsmärchen der Gemeinschaftsschule Probstei (GSP) ist auch in dieser Spielzeit eine Klasse für sich. Mit der stimmungsvollen Inszenierung des Kindermärchens "Der Teufel mit den drei goldenen Haaren" der Brüder Grimm beeindruckte das GSP-Theaterensemble in fünf Aufführungen rund 800 kleine und große Theaterfreunde. Für die heutige letzte Vorstellung um 17 Uhr im großen Festsaal des Schönberger Hotels und Restaurants "Stadt Kiel" gibt es noch Restkarten an der Abendkasse.
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Sie ist der Teufel mit den drei goldenen Haaren: Alisa Thiel. Foto: Lükemann
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Nach einer beeindruckenden instrumentalen Einführung der GSP-Theatermusiker unter der Leitung von Marcus Bense öffnet sich der schwere, rote Vorhang. Eine arme Frau (Ann-Kristin Engler) bringt einen Glücksjungen zur Welt. Ihm wird weißgesagt, dass er im Alter von vierzehn Jahren die Tochter des Königs heiraten wird. Von Beginn an ist im Theatersaal für Spannung gesorgt. Der König und sein Innenminister, großartig gespielt von Wiveka Lütten und Lina Pfingsten, kaufen den armen Leuten das Kind ab und setzen es in einem Korb auf dem Fluss aus. Dieser aber geht nicht unter, sondern treibt ab und wird vom Müllerehepaar (Kim Wieburg, Elisabeth Kobs) aufgelesen. Mit viel Liebe wird der Junge aufgezogen. Dies erfährt der König und befiehlt den nun vierzehnjährigen Jüngling, beeindruckend dargestellt von Lotta Rode, zu töten. Nun nehmen die Dinge ihren dramatischen Lauf.
Durch einen vertauschten Brief wird der Junge mit der Königstochter (Erika Schlag) vermählt. Für die Rechtmäßigkeit der Vermählung fordert der gierige König drei goldene Haare des Teufels (Alisa Thiel). Mit Hilfe des Teufels Großmutter (Jasmin Schletze) gelingt es, dem Teufel die drei goldenen Haare zu entreißen. Mit neuem Mut und guten Ratschlägen kehrt der Junge aus der Hölle zurück, sorgt im Königreich für Wohlstand und verwandelt den König mit einer List zum Fährmann, der dieser nun tausend Jahre bleiben muss. Ende gut, alles gut!
Ein kaum enden wollender Applaus und laute Beifallsbekundungen im voll besetzten Saal verabschieden die jungen Künstler und belohnen das große Engagement des gesamten Teams.
Theater an der GSP bedeutet seit nunmehr neun Jahren Teamwork und ganz viel Herzblut aller Beteiligten. Das Zusammenspiel der hochkarätigen Bausteine des GSP-Theaters wirkt dabei immer professioneller. Einwandfrei funktioniert bei der diesjährigen Inszenierung die Theatertechnik (Bruno Schwab), die insbesondere bei Licht, Ton und Beschallung überzeugt. Farbenfroh wirken die Kostüme (Barbara Lüddecke) und die großformatigen Bühnenbilder (Doris Kulik). Sorgfältig ausgewählte Requisiten unterstützen das Treiben auf der Bühne. Eintrittskarten, Programmhefte, Plakate und mehr gestaltet professionell der Wahlpflichtkurs Eventmanagement (Almut Pahl).Ein Highlight sind die musikalischen Einlagen der GSP-Musiker (Marcus Bense), die alle Stücke selbst komponiert haben. Beeindruckend zudem die Textsicherheit und die schauspielerischen Fähigkeiten der rund 20 Nachwuchsschauspieler, die im Publikum durch die kompetente Anleitung der Regisseurin Katharina Klein und ihren Regie-Assistentinnen Sabine Lükemann und Julia Wernet auch beim Tanz und Gesang große Anerkennung ernten. "Wir sind mit der diesjährigen Produktion sehr zufrieden. Der große Aufwand hat sich gelohnt. Wir freuen uns über die vielen leuchtenden Augen bei den kleinen und großen Besuchern", sagt GSP-Lehrer Bruno Schwab. Dies bestätigt auch der eigens aus Plön zur Premiere angereiste Schulrat Jürgen Hübner. "Es ist fantastisch zu beobachten, was in einer Schule auch außerhalb des Unterrichts möglich ist. Die Aufführung war wunderbar."
Regisseurin Katharina Klein freut sich über so viel Lob und ist in Gedanken schon bei der Frühlingsproduktion. Da laufen die Proben für "Den Club der toten Dichter" bereits heute auf Hochtouren.
Die Bauern haben gesiegt und die königlichen Soldaten gefangen. Die Not hat ein Ende. Foto: Lükemann
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Im Königspalast herrscht helle Aufregung um den vermeintlichen Hochzeitsbrief. Foto: Lükemann
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Plön Schulrat Jürgen Hübner (links) gratuliert dem Theaterensemble der GSP im Rahmen der Premiere zu dem großen Erfolg. Foto: Lükemann
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