Menu Content/Inhalt

Anzeige (klicken)

Unternehmensgruppe Stoltenberg - Homepage in einem neuen Browserfenster besuchen
 

Anzeige (klicken)

Haus Felsenburg - Homepage in einem neuen Browserfenster besuchen
 

Anzeige (klicken)

Fahrbücherei Plön - Zeitungsbeitrag des Probsteier-Herold
Fahrbücherei Plön - Internetbeitrag in einem neuen Browserfenster besuchen

 
Portal

Klicken, tippen...

Advertisement
Drucken E-Mail
Wirtschaft und Politik
Geschrieben von Astrid Schmidt   
Montag, 13. Februar 2012

 

Ist die Schwimmhalle bald das Sorgenkind aller?

Die Meerwasserschwimmhalle macht den Laboern eigentlich seit ihrem Bau vor 42 Jahren Sorgen. Doch in den vergangenen anderthalb Jahren gibt es immer wieder heftige, nicht immer sachliche, Diskussionen um den Fortbestand der Schwimmhalle. Denn spätestens nach der Gründung des Eigenbetriebes 2009 und der damit verbundenen Umstellung der Haushaltsführung wird jedem Gemeindevertreter glasklar: Diese Einrichtung kostet die Gemeinde Jahr für Jahr eine halbe Million Euro, die aus dem kommunalen Etat in den defizitären Betrieb fließen. 500.000 Euro, die dem Haushalt an anderer Stelle fehlen. Jede Investition in Laboe ist nahezu kreditfinanziert.

 

Wollen und können sich die Gemeinden in der Region an der Unterhaltung und den Kosten für die Schwimmhalle in Laboe beteiligen? Foto: Schmidt  

Wollen und können sich die Gemeinden in der Region an der Unterhaltung und den Kosten für die Schwimmhalle in Laboe beteiligen? Foto: Schmidt

 

Doch für Bürgermeisterin Karin Nickenig reicht es nicht aus, diese Einrichtung, die für die gesamte Region doppelte Bedeutung, nämlich eine touristische und eine soziale, hat, aus betriebswirtschaftlicher Sicht zu betrachten. Bürgermeisterin Karin Nickenig sieht vor allem die soziale Bedeutung. Sie versuchte nun in einem dreiseitigen Brief, die Bürgermeister der Umlandgemeinden ebenfalls davon zu überzeugen und bat sie um finanzielle Hilfe. Eine Bitte, die kaum eine Kommune freudig aufnehmen mag, denn die Bürgermeisterin hängte gleich eine Auflistung der Kosten mit an das Schreiben, damit "jeder auch weiß, was auf ihn zukommt".

 

Drei Varianten der Gemeinden-Beteiligung

So stellt sie in ihrem Schreiben drei Varianten für eine Beteiligung der Umlandgemeinden auf:
1. Kostenbeteiligung für alle Probstei-Gemeinden ohne Amt Schrevenborn,
2. mit Schrevenborn,
3. 50 Prozent der Kosten trägt Laboe, der Rest verteilt auf alle Umlandgemeinden einschließlich Schrevenborn, jeweils auf der Grundlage der Einwohnerzahl.


Beispiele: Schönberg zahlt im besten Falle rund 45.000 Euro, im schlechtesten 162.000 Euro. Das Kuriose: In Variante 1 zahlt Schönberg damit mehr als Laboe, die dort mit 126.000 Euro auf der Liste stehen. Für Wisch schlagen Summen zwischen 18.000 Euro und 5.000 Euro zu Buche, für Höhndorf zwischen 9.600 und 2.600 Euro, für Barsbek zwischen 14.000 und 3.900 Euro, Wendtorf wäre mit zwischen 27.000 und 7.400 Euro im Boot. Das Amt Schrevenborn ist der Rechnung zufolge mit 246.300 Euro oder 158.000 Euro beteiligt.


"Wir wollten gleich zu Beginn mit offenen Karten spielen", erklärte die Bürgermeisterin ihre Art der Herangehensweise. Denn die wird von einigen der Adressaten kritisiert. Auch Amtsvorsteher Hagen Klindt hatte sich die Diskussion über das Thema anders vorgestellt, als er zusagte, der Amtsausschuss werde sich dessen annehmen. Denn er hätte sich gewünscht, dass zunächst im Amtsausschuss, in dem alle Bürgermeister an einem Tisch sitzen, Zahlen und Fakten, Hintergründe und Zielvorgaben der Laboer auf den Tisch kommen. Denn dort, so Klindt, gehört es hin. Dieser Auffassung folgt auch Amtsdirektor Sönke Körber, wie er erklärte. "Man könne über alles reden, vieles ist denkbar, aber Laboe muss es wirklich wollen", so Körber.
Das Schreiben allerdings hat nun bereits im Vorfeld die Bürgermeister verärgert, denn die beigefügten Modellrechnungen für Umlagevarianten lassen viele Fragen offen.

 
 
 

Wetter

Kiel
15°C

Ausgezeichnet!

Qualitaetssuchmaschine 2009
 

Nächste Termine

Bitte klicken Sie
alle Termine...

Ankündigungen

RSS-Feeds

Unsere aktuellsten Artikel bieten wir ab sofort auch als RSS-Feed an.

Um ein RSS-Feed zu abonnieren klicken Sie bitte oben in der URL-Leiste Ihres Browsers auf das orangefarbene Feed-Symbol.

 
developed by mediahof - www.mediahof.de