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Jörg-Steinbach-Preis fürs Jugendhaus Drucken E-Mail
Geschrieben von Heiko Lükemann   
Donnerstag, 16. Februar 2012
Stellvertretend für die Schönberger Delegation erhielten (hinten von links) Katrin Taubner, Urte Colmorgen-Kling, Fynn, Beeke, Jasmin und (vorne von rechts) Lone, Rieke, Tammo, Peer und Anita Jöhnke (ganz rechts) die Auszeichnung von Laudator Wilfried Zurstraßen, Hans-Jürgen Kreuzburg (Geschäftsführer) und Dr. Henning Höppner (Stiftungsvorsitzender). Foto: Lükemann

Der in diesem Jahr mit 1.500 Euro dotierte Jörg-Steinbach-Preis geht an das Schönberger Kinder- und Jugendhaus und seine Kooperationspartner, die Gemeinschaftsschule Probstei (GSP) und den Seniorenbeirat der Gemeinde Schönberg.

Jörg-Steinbach-Preis fürs Jugendhaus

Der in diesem Jahr mit 1.500 Euro dotierte Jörg-Steinbach-Preis geht an das Schönberger Kinder- und Jugendhaus und seine Kooperationspartner, die Gemeinschaftsschule Probstei (GSP) und den Seniorenbeirat der Gemeinde Schönberg. Mit dem beispielhaften Projekt "Fragen, Lesen, Wissen! Rund um die Bibliothek" wurden die Schönberger durch Laudator Wilfried Zurstraßen in einer überaus ansprechenden und bewegenden Feierstunde in der Plöner Jugendherberge ausgezeichnet und geehrt.
 

 

Stellvertretend für die Schönberger Delegation erhielten (hinten von links) Katrin Taubner, Urte Colmorgen-Kling, Fynn, Beeke, Jasmin und (vorne von rechts) Lone, Rieke, Tammo, Peer und Anita Jöhnke (ganz rechts) die Auszeichnung von Laudator Wilfried Zurstraßen, Hans-Jürgen Kreuzburg (Geschäftsführer) und Dr. Henning Höppner (Stiftungsvorsitzender). Foto: Lükemann  

Stellvertretend für die Schönberger Delegation erhielten (hinten von links) Katrin Taubner, Urte Colmorgen-Kling, Fynn, Beeke, Jasmin und (vorne von rechts) Lone, Rieke, Tammo, Peer und Anita Jöhnke (ganz rechts) die Auszeichnung von Laudator Wilfried Zurstraßen, Hans-Jürgen Kreuzburg (Geschäftsführer) und Dr. Henning Höppner (Stiftungsvorsitzender). Foto: Lükemann

 


Im Jahr 1987 wurde die "Stiftung Jörg-Steinbach-Preis" zur Erinnerung an einen der profiliertesten Kommunalpolitiker des Kreises Plön, Jörg Steinbach, der 1986 im Alter von nur 43 Jahren viel zu früh verstorben ist, ins Leben gerufen. Der Preis, der nun seit 25 Jahren vergeben wird, soll junge Menschen ermutigen, sich für die Allgemeinheit einzusetzen. Dazu wird jährlich der über den Kreis Plön hinaus anerkannte Jörg-Steinbach-Preis vergeben.


Das Schönberger Projekt "Fragen, Lesen, Wissen! Rund um die Bibliothek" hat die Jury in diesem Jahr vollends überzeugt. "Wir würdigen mit der Auszeichnung insbesondere die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Generationen. Daneben wurde die Heranführung von Kindern und Jugendlichen an das Lesen als hervorragende Leistung betrachtet", berichtete Geschäftsführer Hans-Jürgen Kreuzburg zur Begrüßung der Feierlichkeiten, zu der neben der zahlreichen kommunal- und landespolitischen Prominenz eine große Schönberger Delegation mit Kinder, Jugendlichen, Senioren und Projektleitern angereist war.


Seit der Gründung des Arbeitskreises "Alt und Jung – Generationen treffen sich!" im Januar 2010 ist in Schönberg eine lebendige Partnerschaft entstanden, bei der junge und alte Menschen zusammen kommen, voneinander lernen und Verständnis füreinander entwickeln. Gegenseitige Besuche im Kinder- und Jugendhaus, in der Schule oder in Seniorenheimen, gemeinsame Basteltage, Unterstützung beim Mittagstisch, bei handwerklichen Tätigkeiten, bei der Gründung einer Schülerfirma, beim Arzt- oder Frisörbesuch sind dabei nur einige Ideen, die gelebt und verwirklicht werden.
Ein besonderer Schwerpunkt der Zusammenarbeit von jungen und alten Menschen in Schönberg ist das gemeinsame Lesen und damit das Projekt "Fragen, Lesen, Wissen! Rund um die Bibliothek". Hier haben sich in den letzen zwei Jahren Lesepatenschaften entwickelt, bei denen Senioren in den Unterricht kommen und zur Freude aller Schüler Geschichten vorlesen und geduldig Fragen beantworten.

Mit dem Jörg-Steinbach-Preis wurde in Plön ein Projekt des Kinder –und Jugendhauses gewürdigt (siehe Seite 1). Als Laudator betonte Schönbergs Bürgermeister Wilfried Zurstraßen: "Ideen in Arbeitskreisen sind gut, aber sie müssen durch engagierte Personen umgesetzt und gelebt werden. Das ist vorbildlich gelungen."


In Schönberg sei durch das Projekt und seine vielen Facetten eine wunderbare Freundschaft zwischen jungen und alten Menschen entstanden. "Das gegenseitige Verständnis ist enorm gewachsen. Und aus der verstaubten Schulbibliothek ist eine neue Kulturinsel entstanden, in der sich in Zukunft junge und alte Menschen neue Welten erlesen werden. Und aus dem Kinder- und Jugendhaus ist ein Mehrgenerationenhaus geworden. Herzlichen Glückwunsch zur Auszeichnung mit dem Jörg-Steinbach-Preis. Er ist Anerkennung der geleisteten Arbeit und soll Motivation sein, in diesem Sinne weiter erfolgreich zusammenzuarbeiten", sagte Wilfried Zurstraßen unter dem Beifall der zahlreichen Gäste.


Mit enormem Aufwand werde die Schulbibliothek der Gemeinschaftschule Probstei (GSP) zurzeit neu renoviert, stilvoll gestaltet und mit neuen Arbeitsplätzen für die Schüler und natürlich auch Senioren ausgestattet. Während der Renovierungsarbeiten fand bereits mit Jung und Alt eine Baustellenlesung statt. Neben den vielen Kindern, Jugendlichen und Senioren sind Katrin Taubner, Thomas Ruser, Anita Jöhnke (alle Kinder- und Jugendhaus), Hans-Herbert Buchholz (Vorsitzender des Schönberger Seniorenbeirats) und Urte Colmorgen-Kling (GSP) die Motoren des Projekts.

 
 
 

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