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Gesundheit und Natur
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Geschrieben von Silke Hergeröder
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Donnerstag, 20. Oktober 2011 |
Kaninchenseuche oder auch Myxomatose
In den vergangenen Wochen wurden in hiesigen Tierarztpraxen mehrere mit Myxomatose befallene Kaninchen vorgestellt. Myxomatose, auch Kaninchenseuche, ist eine gefährliche Erkrankung, die jeder Kaninchenhalter kennen sollte.
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Ein an Myxomatose erkranktes Kaninchen kann nicht geheilt werden! Eine vorbeugende Impfung ist aufgrund des derzeitig erhöhten Mückenaufkommens unabdingbar und sollte für jeden Tierhalter absolut selbstverständlich sein. Foto Hergeröder
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Es handelt sich hier um eine Viruserkrankung, die immer wieder eine hohe Ausbreitungs- als auch Sterberate verzeichnet. Durch ein vermehrtes Mückenaufkommen in den zurückliegenden Wochen ist das Verbreitungsgebiet der Myxomatose immens. Vor dem Virus ist kein Kaninchen sicher, denn blutsaugende Insekten wie Stechmücken und Kaninchenflöhe übertragen das Myxomatosevirus in rasender Geschwindigkeit. Die Inkubationszeit beträgt drei bis zehn Tage. Zu den Symptomen gehören unter anderem Schwellungen um Augen, Ohren und im Genitalbereich. Eine Therapie erkrankter Tiere ist nicht möglich. Das Tier kann nur durch regelmäßige Impfungen geschützt werden.
Alle Tiere sollten grundsätzlich zweimal im Jahr geimpft werden. Eine weitere Impfung kann dann schon nach fünf Monaten erfolgen, damit im Spätsommer, wenn es viele blutsaugende Insekten gibt, ein Impfschutz gewährleistet ist. Der Impfschutz hält sechs Monate. Auch wenn es in einem Jahr kaum Myxomatose-Fälle gibt, sollte der verantwortungsbewusste Tierhalter trotzdem zweimal im Jahr impfen lassen. Durch Impfmüdigkeit kann sich die Seuche weiter ausbreiten und wird im nächsten Jahr umso heftiger zuschlagen! Das Virus hält sich sechs bis sieben Monate, es ist also trotz der sinkenden Gefahren im Winter ebenfalls zu impfen. Zusätzlichen Schutz bieten Sauberkeit und Vorsicht.
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