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Freizeit und Kultur
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Geschrieben von Astrid Schmidt
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Freitag, 10. Februar 2012 |
Kinder tollen durch das "Reich der Greifvögel"
Der Wendtorfer Naturerlebnisraum ist weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt – und beliebt. Denn viele Gruppen, Kinder, Familien, Jugendliche nutzen dieses Areal, das in Regie von Bürgermeister Otto Steffen in den vergangenen Jahren stetig weiter gewachsen und verschönert worden ist. Jetzt ist das vorläufig letzte Highlight des Kinderabenteuerlandes, das gleichzeitig ein "pädagogisch wertvoller" Beitrag zur Umwelterziehung und –information der Jüngsten ist, feierlich eingeweiht.

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Jetzt ist der Naturerlebnisraum erst einmal komplett, eine neue Idee hat Bürgermeister Otto Steffen derzeit nicht in der Hinterhand. Aber was nicht ist … ? Foto: Schmidt
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Am Freitag konnten die Mädchen und Jungen des Wendtorfer Kindergartens das "Reich der Greifvögel" in Beschlag nehmen. Gleichzeitig konnten sich die Geldgeber von der guten Resonanz überzeugen.
Bürgermeister Otto Steffen war stolz. Wieder einmal hatte er ein Projekt initiiert, das für Aufsehen sorgt. Im Rahmen des sogenannten Leuchtturmprojektes "Spielerlebniswelten" der AktivRegion Ostseeküste ist eine weitere Ergänzung für das Kinderabenteuerland entstanden. Ein Verdienst nicht zuletzt von Landschaftsarchitekt Dr. Florian Liedl, der bereits für die Gestaltung des vorhandenen Bereiches verantwortlich zeichnete. Otto Steffen dankte aber auch den Förderern und Unterstützern der AktivRegion Ostseeküste und dem Land Schleswig-Holstein. Das hatte sich aus dem Fonds "Naturerlebnisräume" mit 15.000 Euro beteiligt, über die AktivRegion waren 30.000 Euro nach Wendtorf geflossen. Insgesamt kostete diese neue Attraktion rund 60.000 Euro. Nach Hohwacht ist Wendtorf die zweite von vier Gemeinden, die sich am Leuchtturmprojekt Spielerlebniswelten beteiligt hatten. Schönberg und Selent stehen noch aus, Hohenfelde und Laboe haben ihre Projekte aus finanziellen Gründen zurück gezogen.
Entstanden ist eine massive und großflächige Kletter- und Balancierkombination, die in ihrer Ausführung ihresgleichen sucht. Die Kinder ließen sich auch nicht lange bitten und nahmen den Adlerhorst und das Uhu-Nest freudig in Besitz, kletterten und balancierten inmitten stabiler Netze durch das "Reich der Greifvögel", genossen den sicheren Ausblick aus luftiger Höhe, bevor sie sich auf dem großmaschigen Netz wieder hinab hangelten. Als Krönung der Anlage thronen majestätisch Uhu und Seeadler in Holz geschnitzt zu beiden Seiten. Damit, so Otto Steffen, sei der Naturerlebnisraum nun noch attraktiver. Seine Begeisterung teilten auch Stefan Lansberg von der AktivRegion Ostseeküste, Jürgen Wolff vom Amt für Ländliche Räume und Amtsvorsteher Hagen Klindt. Denn einig sind sich alle darin: "Der Naturerlebnisraum mit all seinen vielseitigen Stationen ist eine touristische Bereicherung für die gesamte Region."
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