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| Freizeit und Kultur | |
| Geschrieben von Probsteier Herold | |
| Samstag, 22. Mai 2010 | |
Krokauer Mühle ist ab Pfingsten wieder geöffnetDie Mühle steht an exponierter Lage direkt an der Bundesstraße 502 zwischen den Dörfern Barsbek, Krokau und Wisch und hatte über Jahrzehnte auch ihre Aufgabe im Leben der Dorfgemeinschaft. So war die "Flügelsprache" den Dorfbewohnern geläufig und es war an der Stellung der Flügel zu erkennen, ob eine Arbeitspause gemacht wurde oder gar die Trauer- oder Freudenschere anzeigte, dass sich etwas Besonderes im Einzugsbereich der Mühle ereignet hatte.
Ab Pfingstmontag, 24. Mai, also am Deutschen Mühlentag, öffnet die Mühle wieder ihre Türen. Foto: Heine
1872 vom Müller Theodor Petersen erbaut, wurde sie bis zum Jahr 1966 genutzt und durch Hans Petersen, dem letzten Besitzer und heute wieder um den Erhalt der Mühle bemüht, verkauft. Von da an war die Mühle dem Wetter ausgesetzt und dem Verfall preisgegeben, bis 1986 der Verein zur Erhaltung Probsteier Windmühlen sich dieser Mühle annahm. Nachdem sie unter Denkmalschutz gestellt wurde, konnte sie nach siebenjähriger Restaurationszeit wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Obwohl seit 1962 nicht mehr mit Wind, sondern nur noch mit Strom geschrotet wurde, blieben Königswelle, Mahlgang und alle Einrichtungen auf Kappen-, Stirn- und Steinboden erhalten und können heute den Besuchern in ihrer Funktion gezeigt und erklärt werden. Die Krokauer Windmühle ist ein technisches Kleinod, eine gewaltige Maschine, die stets die ganze Aufmerksamkeit des Müllers und seiner Helfer erforderte. Ab Pfingstmontag, 24. Mai, also am "Deutschen Mühlentag", öffnet die Mühle wieder ihre Türen. Begonnen wird um 11 Uhr mit einem Mühlengottesdienst am Fuße der Mühle und von 12 bis 17 Uhr kann die Mühle kostenlos besichtigt werden. Auch wird an diesem Tag das Mühlenbrot angeboten, für Speis und Trank sorgen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Krokau und auch das Restaurant an der Mühle ist geöffnet. Wer an den folgenden Sonntagnachmittag (6. Juni bis 26. September in der Zeit von 14 bis 17 Uhr) die Mühle besichtigen will, wird auf jeweils zwei ehrenamtliche Helfer treffen, wird etwas über die Geschichte des technischen Denkmals erfahren, wird das Knarren der großen Zahnräder hören und kann erleben, wie aus Getreide Mehl gemahlen wird. An den Sonntagen der "Probsteier Korntage" - vom 24. Juli bis 22. August - backt dann der Wischer Bäcker Jonsson das "Echte Mühlenbrot", das man in der Mühle käuflich erwerben kann. Der stellvertretende Vorsitzende Uwe Stoltenberg (Telefon 04344 -9929 oder E-Mail Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können ) nimmt auch gerne Anmeldungen von Gruppen und Schulklassen entgegen, die außerhalb der Öffnungszeiten die Mühle besichtigen möchten. Weitere Informationen gibt es unter der Internet-Adresse www.krokauer-muehle.de. |
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