Krummbek pflegt ein lebendiges Vereinsleben
Gut 30 Einwohner hatten sich am vorvergangenen Sonntagvormittag bei schönsten Winterwetter auf den Weg gemacht, um am Neujahrsempfang im Sportheim des Fußballclub Krummbek e.V. (FCK) teilzunehmen.
Mit einem bunten Frühlingsstrauß bedankt sich Jörn Husen bei den Wirtinnen Sabine Ewoldt (links) und Heike Schönhoff für deren stets liebevolle Versorgung der Sportler. Foto: Lederich
Neben der Freiwilligen Feuerwehr, dem Kegelclub, der Schweinegilde, dem Wurzelkindergarten und der Lubik-Scheune ist es vor allem der FCK, der im örtlichen Dorfleben eine starke Gemeinschaft darstellt. Dies machte Krummbeks Bürgermeister Jörn Husen am Sonntag im Vereinsheim des seit 1958 bestehenden Fußballclubs deutlich. "Die Mitgliederzahl des Vereins hat weiter zugenommen, 241 Mitglieder zählt der FCK derzeit".
Erfreulich sei laut Husen die Entwicklung bei den jungen Spielern. Vier Jugendmannschaften sind auf dem grünen Rasen aktiv. Hier gelte der Dank den engagierten Trainern. Eine besondere Gratulation gab es für Svenja Klapholz, Trainerin der B-Mädchenmannschaft, die in diesem Jahr den DFB-Ehrenamtspreis gewonnen hat und nun an der schleswig-holsteinischen Ausscheidung teilnimmt. Der FCK, der auch über eine Angelsparte und Tanzabteilung verfügt, hat ein lebendiges Vereinsleben. "Das darf jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass noch allerhand zu tun ist und etliche Wünsche offen sind", sagte Husen, der nicht nur Bürgermeister der Gemeinde sondern auch Vorsitzender des FCK ist.
Doch die Finanzen des Vereins sind knapp. Für die Anschaffung neuer Netze für den Sportplatz lasse er gleich eine Sammelbüchse herumgehen, kündigte Husen an. Doch auch für Nachbesserungen der Sporteinrichtung hatte der Bürgermeister innovative Finanzierungsideen. Er schlug vor, die bestehenden Werbefelder besser zu vermarkten. "Für einen gewissen Betrag können Flächen, versehen mit den Namen des Werbeträgers, vermietet, verpachtet oder verkauft werden", meinte er. Auch die Gründung eines vom FCK unabhängigen Fördervereins sei durchaus denkbar. Damit könne dann eventuell auch der Vorschlag, eine Erhöhung der Zuschauer-Sitzflächen am Feldrand mittels eines Podestes vorzunehmen, umgesetzt werden.
Nach so viel Ausblick auf Wünsche und Ideen hatte Husen noch eine sehr schöne Aufgabe. Er bedachte die Wirtinnen des Vereinsheims, Heike Schönhoff und Sabine Ewoldt, mit einem bunten Frühlingsstrauß. "Habt Dank, dass ihr hier immer alles so schön ausrichtet und für uns da seid", lobte Husen und setzte hinzu "und dass ihr uns wieder ein so schmackhaftes Essen serviert". Mit diesem Stichwort beendete Husen seine Ausführungen und es gab das, worauf alle Anwesenden sich freuten: deftige Erbsensuppe und noch ein fröhliches, geselliges Beisammensein.
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