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Freizeit und Kultur
Geschrieben von Astrid Schmidt   
Freitag, 06. August 2010

"Kurs Laboe" war der richtige

"Kurs Laboe" – das war genau der richtige Kurs, den die Veranstalter da mit dem Laboer Kunsthandwerkermarkt im Rosengarten eingeschlagen haben. Das zeigte sich am Wochenende, als sich Hunderte in dem Areal tummelten und Seide, schräge Vögel, Bilder, Keramiken, blumige Accessoires oder orientalische Urlaubserinnerungen in Augenschein nahmen.

   

Syedhom Salama aus Schönberg bietet im Laboer Rosengarten beim 3. Kunsthandwerkermarkt Marokkanische Keramik zum Hinstellen und Benutzen an. Foto: Schmidt
 

Syedhom Salama aus Schönberg bietet im Laboer Rosengarten beim 3. Kunsthandwerkermarkt Marokkanische Keramik zum Hinstellen und Benutzen an. Foto: Schmidt

 

Die Aussteller, viele von ihnen nicht zum ersten Mal dabei, freuten sich über "den schönsten Arbeitsplatz der Welt" und zeigten sich mit der Stimmung zufrieden. Seit drei Jahren bereichert der Kunsthandwerkermarkt den Laboer Veranstaltungskalender. Denn Aussteller und Freunde des individuellen Kunsthandwerks gleichermaßen konnten sich über eine besondere Mischung freuen: Kunsthandwerk vor der Kulisse der Kieler Förde.

Mehr als 20 Kunsthandwerker präsentierten Gebrauchskunst, Holzspielzeug und Dekorationen aus Holz und Stein. Die Palette reichte von Leder- und Seidentaschen, Schmuck aus Mineralien, Edelsteinen, Schiefer, Lava, Korallen, Bernstein und aus handgefertigten Glasperlen bis hin zu Leinen- und Strickmode oder handgemachter Pflanzenölseife.

Für die Kinder brachten die Naturpädagogen vom Hof Balm aus Munkbrarup eine Wippdrehbank mit. Sie zeigten mit ihrer "Gründechselei" den Weg vom Holzstamm bis hin zum kleinen Kunstwerk. "Es ist gar nicht so leicht, aber gut zu schaffen", fand Marvin Petzer aus Kiel. Sein Großvater Rolf Petzer stand mit Rat und Tat zur Seite und so schnitzte Marvin an der Wipp-Drechselbank nach historischem Vorbild die Muster in das Holz. Den Holzhammer schwangen auch Finn Wilhelm, Finn Nitz und Steen Jacob Dierks, um den Stamm zu spalten. "Man darf nicht so ängstlich sein und muss einfach zuhauen", so ihr Fazit. Ursula und Hans-Eberhard Bosch ließen sich beim "weltbesten Gürtelmacher" Holger Radke aus Stolzenau aus "Rindsleder im Kroko-Styl" einen individuellen Gürtel nach Maß anfertigen. Sie wählten die passende Gürtelschnalle gleich dazu und zeigten sich hoch erfreut über diese Dienstleistung.

Orientalische Akzente setzten Susann und Syedhom Salama aus Schönberg. Sie boten Keramik, Lampen, Schmuck und viele andere Kostbarkeiten aus dem Orient und kamen mit vielen Gästen schnell ins Gespräch. Bei einem Pfefferminztee lassen sie so manche Urlaubserinnerung an Reisen in orientalische Länder aufleben. "Manchem nehmen wir aber auch die Scheu, selbst einmal in andere Länder zu reisen", erklärte Susann Salamal.
 
 
 

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Laboe

Hier lässt es sich Leben: das Ostseebad Laboe besitzt alles, was das Herz begehrt

Laboe - ein malerischer Traum an der Kieler Förde

Das Ostseebad Laboe mit cirka 6.000 Einwohnern liegt malerisch am Ausgang der Kieler Förde. Laboe wurde urkundlich erstmals 1240 erwähnt, der Name, ehemals "Lubodne", stammt aus dem slawischen, was soviel wie "Schwanenort" bedeutet. Dieser anmutige Großvogel ist denn auch das Wappentier Laboes. Laboe ist durch zwei verschiedene Teile mit unterschiedlichem Charme und Charakter geprägt, das Ober- und das Unterdorf. Im Unterdorf liegt der malerische Hafen mit Platz für rund 700 Boote. Der Tourismus ist eine Haupteinnahme- quelle der Gemeinde: jährlich über 350.000 Tagesgäste und 50.000 Übernachtungen. Unübersehbar ist in Laboe das Marineehrenmal für die gefallenen Seeleute beider Weltkriege; davor liegt ein altes U-Boot (die U995) vom Typ VII C am Strand.


Karin Nickenig



 




Bürgermeisterin

Karin Nickenig
04343-6244

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04343-421800 

Internet
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