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| Wirtschaft und Politik | ||
| Geschrieben von Astrid Schmidt | ||
| Sonntag, 18. Dezember 2011 | ||
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Januar sollen in Laboe wieder Schiffe anlegen
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Dieser Stützpfeiler am Steg des Laboer Jachthafens hat keine Bodenhaftung mehr. Der Steg wurde jetzt gesperrt. Foto: Schmidt |
Wie Werkleiter Ulrich Thon weiter erklärte, sollen nun die Maßnahmen zur Sanierung mit der SFK abgestimmt werden, um sich in Art und Ausführung auf die Bedürfnisse der Fährschifffahrt einzustellen, so Thon. Verhandlungen werde er umgehend aufnehmen. Gespräche, mit der SFK eine alternative Anlegemöglichkeit auszuhandeln, seien allerdings gescheitert. Während Thon es "durchaus zumutbar" empfindet, dass die Schiffe auf der Innenseite oder an der Nordmole festmachen, lehnt die SFK dies mit dem Hinweis auf "ein viel zu hohes" Risiko kategorisch ab. "Wir zahlen hier Miete und erwarten einen betriebsbereiten Anleger. Wir sind für die Sicherheit unserer Fahrgäste verantwortlich. Ein Anlegen an der Innenseite wäre nicht zumutbar", so Ansgar Stalder, Betriebsleiter von der SFK. Auch ein Anlegen an der Nordmole sei nicht möglich, da die SFK dort mit einem unsteten Wasserstand zu kämpfen habe und den Fahrplan dann nicht gewährleisten könne, so Stalder. Er hoffe nun, dass die Gemeinde so schnell wie möglich den Anleger saniert, denn "Laboe ist unser wichtigster Haltepunkt", so der Betriebsleiter. Vor allem zum Frühjahr und Sommer wäre eine Ausfall des Anlegers "eine Katastrophe". Derzeit habe man den Fahrplan dahingehend geändert, dass die Ab- und Anfahrten, die sonst auf Laboe entfielen, nun zusätzlich in Friedrichsort und Möltenort angeboten werden. Werkleiter Ulrich Thon konnte zum Zeitplan der Arbeit noch nichts sagen, hofft aber, Mitte Januar den Anleger wieder flott zu haben. Derzeit habe er Eltern am Telefon, die einen Buszubringer von Laboe nach Möltenort fordern. Doch dies sei nicht leistbar, so Thon. Ein wenig entspannter sei die Situation, da bis 9. Januar zunächst Ferien. Eine Kapazitätsabfrage bei einschlägigen Firmen habe bereits ergeben, dass nach der jetzt erfolgten Ausschreibung die Arbeiten auch zügig aufgenommen werden könnten, so Thon.




