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Freizeit und Kultur
Geschrieben von Gabriele Butzke   
Samstag, 06. November 2010

Lutterbeks Wehrführer Krause wiedergewählt

Ein Ergebnis, von dem man nur träumen kann, erzielte in Lutterbek Thomas Krause. Einstimmig, ohne jede Gegenstimme oder Enthaltung wurde er am Sonnabend von den 19 anwesenden Kameraden und Kameradinnen der Lutterbeker Wehr zum Gemeindewehrführer gewählt. "Ich habe Spaß an meinem Amt", sagte Krause nach der Wiederwahl, "ich werde unsere Ziele personell freundlich und zugleich sparsam umsetzen; ich werde dafür sorgen, dass wir nicht stehen bleiben, sondern weiterhin innovativ sind".

 

Herzliche Glückwünsche gab es vom Kreiswehrführer Jürgen Bandowski (links) für den einstimmig wiedergewählten Lutterbeker Gemeindewehrführer Thomas Krause. Foto: Butzke 

Herzliche Glückwünsche gab es vom Kreiswehrführer Jürgen Bandowski (links) für den einstimmig wiedergewählten Lutterbeker Gemeindewehrführer Thomas Krause. Foto: Butzke

 

Nachdem Krause schon zwei Amtsperioden hinter sich hat, wird er jetzt noch einmal für sechs Jahre als Gemeindewehrführer wirken. Er steht an der Spitze einer Wehr von 20 Aktiven und drei Reservisten, vier Mitgliedern der Ehrenabteilung, drei Mitgliedern der Jugendwehr (zusammen mit Stein) und drei Kindern im Alter von acht bis zehn Jahren in der von Roland Stark betreuten Minigruppe.

 

Wie überall, klagt auch die Lutterbeker Wehr über sinkende Mitgliederzahlen. 27 Aktive müsste sie eigentlich haben; die aktuelle Zahl wird nur durch zwei Steiner "Zweitmitgliedschaften" erreicht. "Die Feuerwehr sollte im Dorf bleiben", meinte allerdings Kreiswehrführer Jürgen Bandowski und forderte die Lutterbeker auf: "Sucht Leute - findet Leute!"

 

Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung, die durch den vorgeschriebenen Turnus für die Wahl des Gemeindewehrführers erforderlich wurde, gab Thomas Krause bereits einen Überblick über die Einsätze des vergangenen Jahres. Mit einer Technischen Hilfeleistung, dem Löschen eines Feldbrandes und einer Alarmübung haben die Lutterbeker ein relativ ruhiges Jahr hinter sich. Ein Höhepunkt war das Bestehen der Leistungsbewertung "Roter Hahn II" mit 288,75 Punkten im Juni.

 

Zum Oberfeuerwehrmann befördert wurde Sven Wöhlk; Jörg Willms erhielt die Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann drei Sterne. Bis zur Jahreshauptversammlung wollen die Lutterbeker Blauröcke ihre Dienstabende alternativ auf den Dienstag und Mittwoch legen, um herauszufinden, welcher Wochentag die meiste Dienstbeteiligung verspricht. Mit den anderen Vereinen im Ort sollen Verhandlungen über die Anschaffung eines Grillwagens für rund 3.000 Euro geführt werden, der dann von allen genutzt werden kann.

 

Der Verein Alte Schmiede Lutterbek hat bereits seine Beteiligung zugesagt. Am Volkstrauertag, Sonntag, 14. November, wird die Wehr um 14 Uhr einen Kranz am Ehrenmal niederlegen.

 
 
 

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Lutterbek

Die Lutterbeker Schmiede - das Schmuckstück der Gemeinde wird derzeit restauriert

Lutterbek - ehemaliger Sitz des Klosters Preetz

Im Jahre 1240 begab es sich, dass erstmals Schriftkundige (wahrscheinlich Nonnen aus dem Kloster Preetz) in die Probstei kamen und über die Dörfer, deren Menschen und Leben berichteten und dieses niederschrieben. Das Dorf am "lauteren Bach" hatte einen derart prägenden Eindruck bei den Nonnen hinterlassen, dass der Sitz des Klosters in Preetz nach Lutterbek verlegt wurde, wenn auch nicht für eine sehr lange Zeit. Heute prägt das Veranstaltungslokal "Lutterbeker" das Erscheinungsbild und die Bekanntheit des Ortes am lauteren Bach. Das ehemalige Kloster, die alte Wassermühle, die Schmiede, die Dorfschule oder der Höker - diese Gebäude stehen noch, werden aber nicht mehr in ihrer ehemaligen Funktion genutzt.

 

Wolf Mönkemeier

 

 

 

 

 

Bürgermeister

Wolf Mönkemeier

04343-9954


Gemeindewehrführer
Thomas Krause
04343-5167
0174-3295387

 
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