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Wirtschaft und Politik
Geschrieben von Gabriele Butzke   
Montag, 06. Februar 2012

 

Markant-Markt und GSP sind jetzt Partner

Die Schulen brauchen die Wirtschaft – und die Wirtschaft braucht die Schulen. Auf diesen Nenner lässt sich eine Initiative der Industrie- und Handelskammern Schleswig-Holsteins, des Ministeriums für Wissenschaft und Verkehr und der Handwerkskammer bringen, die Partnerschaften zwischen Schulen und Betrieben vermittelt. Für Schüler eröffnet sich eine praxisnahe Berufsorientierung – Betriebe fördern den Fachkräftenachwuchs. Seit 2006 gibt es bereits mehr als 600 Kooperationen dieser Art in Schleswig-Holstein. Jetzt ist eine neue in Schönberg dazu gekommen. Der Markant-Markt und die Gemeinschaftsschule Probstei (GSP) unterzeichneten am Dienstag eine entsprechende Kooperationsvereinbarung.

 

Sie besiegeln eine Partnerschaft, die den GSP-Schülern viele Vorteile bringt (von links): Maike Wuttke (GSP), Nina Beyer (BELA), Wolfgang Wittmaack (GSP), Almut Pahl (GSP), Karl-Heinz Piepereit (Markant) und Mareike Petersen (IHK). Foto: Butzke  

Sie besiegeln eine Partnerschaft, die den GSP-Schülern viele Vorteile bringt (von links): Maike Wuttke (GSP), Nina Beyer (BELA), Wolfgang Wittmaack (GSP), Almut Pahl (GSP), Karl-Heinz Piepereit (Markant) und Mareike Petersen (IHK). Foto: Butzke

 

"Die Berufsorientierung ist ein wichtiges Schwerpunktfach an der Gemeinschaftsschule Probstei", erklärte Schulleiter Wolfgang Wittmaack, "wir freuen uns sehr, dass uns der Markant-Markt durch den Bezug zur Realität in unserer Arbeit unterstützt und dabei hilft, die Schülerinnen und Schüler gut auf ihre künftigen Rollen im Wirtschaftsleben vorzubereiten." Dazu wird Markant Informationen über hier mögliche Ausbildungsberufe (Kaufleute im Einzelhandel, Verkäufer/Verkäuferinnen, Fleischer/Fleischerinnen und Fleischfachverkäufer/-verkäuferinnen) liefern und Praktika unterschiedlicher Dauer sowohl für Schüler als auch für Lehrer anbieten. Außerdem nimmt Markant am "Tag der Ausbildung" und an Elternabenden zur Berufsorientierung teil, unterstützt bei Projekten und stellt Unterrichtsmaterial zur Verfügung.


Markant-Marktleiter Karl-Heinz Piepereit darf sich im Gegenzug über die Unterstützung bei Firmenveranstaltungen durch die Schulband oder den Schulchor und die Planung von Events im Markt gemeinsam mit den Schülern und Fachlehrern der GSP freuen. "Natürlich ist es auch für uns wichtig, unsere künftigen Mitarbeiter so früh wie möglich kennenzulernen und sie mit den Belangen unserer Branche vertraut zu machen", sagt er, "je mehr Informationen Schüler schon vor der Ausbildung haben, desto besser gelingt ihr Einstieg ins Berufsleben." Ab Ende der 7. Klasse beginnt an der GSP die Berufsorientierung für die 13- bis 14-Jährigen, die sich bis zum Schulabschluss durchzieht.


Neben den GSP-Lehrerinnen Almut Pahl und Maike Wuttke waren bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung im Markant-Markt als Patinnen auch Mareike Petersen von der IHK Kiel und Nina Beyer vom Unternehmen Bartels-Langness (BELA) dabei. Der Markant-Markt ist eine BELA-Tochter. Für Mareike Petersen liegen die Vorteile der Kooperation Schule-Betrieb auf der Hand. "Markant kann die Ausbildungsfähigkeit seiner künftigen Auszubildenden positiv beeinflussen, senkt die Abbruchrate bei den Ausbildungen und trägt eindeutig zur Sicherung und Verbesserung des Wirtschaftsstandortes Schönberg bei", betonte sie. Gut zu wissen auch für die GSP-Schüler, dass an ihrem Heimat- oder Schulort ein starker Partner großes Interesse an ihnen hat.

 
 
 

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