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Gut angekommen sind die vom Kinderschutzbund Kreis Plön ausgebildeten "Familienlotsen", die als Wegbegleiter und helfende Hand in schweren Zeiten bei Krankheit, Überlastung oder Krisen unentgeltlich ins Haus kommen.
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Neue Kurse für Familienlotsen starten in Kürze
Gut angekommen sind die vom Kinderschutzbund Kreis Plön ausgebildeten "Familienlotsen", die als Wegbegleiter und helfende Hand in schweren Zeiten bei Krankheit, Überlastung oder Krisen unentgeltlich ins Haus kommen. Sechs von ihnen gibt es bereits und sie wurden inzwischen von Familien in Not mehrfach angefordert. Für weitere Interessenten und Interessentinnen beginnt in Kürze ein neuer Qualifizierungskursus, wie die Vorsitzende Anette Langner und Anne Muhs vom Vorstand des Kinderschutzbundes am Freitag in einem Pressegespräch im "Haus der Diakonie" in Preetz mitteilten.
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Anne Muhs und Anette Langner (von links) vom Kinderschutzbund Kreis Plön und die Familienlotsen (von rechts) Monika Ibens und Ellen Luth-Fisch unterstützen Familien in Krisensituationen. Foto: Butzke
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Auf dem Stundenplan der Teilnehmerinnen des vergangenen Jahres standen die Entwicklung von Kindern, das Verhalten in Krisensituationen, die Vernetzung mit Organisationen und Institutionen, um hilfesuchende Familien bei Bedarf an die richtige Adresse weiterleiten zu können und nicht zuletzt Erste Hilfe. Insgesamt vier Bausteine lernten die angehenden Familienlotsen in kostenlosen Wochenendkursen in der Lubik-Scheune in Krummbek kennen. Außerdem wurde als Zusatzthema der Umgang mit Medien besprochen.
"Alles Themen, mit denen wir in der Praxis immer wieder zu tun haben", meint Ellen Luth-Fisch (62), die eine alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern im Alter von vier und sieben Jahren betreut. Weil der Siebenjährige Probleme in der Schule hatte, brauchte die Mutter einfach einmal Zeit, um sich mit seiner Lehrerin auszusprechen. Sie fand sie, weil die Familienlotsin, die selbst zwei Kinder allein großgezogen hat, zur Stelle war. "Jetzt schaue ich zweimal in der Woche bei der Familie vorbei", berichtet Ellen Luth-Fisch.
Monika Ibens (54), die als dreifache Mutter die Schwierigkeiten bei der Erziehung und im Umgang mit Kindern kennt, hat sich entschlossen, als Familienlotsin zu wirken, "weil ich etwas für andere und auch für mich selbst tun möchte, denn es kommt ganz viel zurück", sagt sie. Wer auch so denkt, kann sich vom Kinderschutzbund unter Mitwirkung kompetenter Referenten qualifizieren lassen, um anschließend in Familien, die darum bitten, zu wirken.
Der nächste Kursus (vier Module an vier Wochenenden) beginnt im März. Am Donnerstag, 16. Februar, um 19.30 Uhr treffen sich die Interessenten und Interessentinnen zum Kennenlernabend in der Lubik-Scheune in Krummbek. Kontakt unter Telefon 0431-99017511 oder per Email unter
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– auch für Familien, die die Hilfe der Familienlotsen benötigen.
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