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Schönberger Show der Erfolge Drucken E-Mail
Geschrieben von Gabriele Butzke   
Freitag, 27. Januar 2012
Den Umweltpreis 2011 kann der Strompool Probstei mit (von rechts) Peter Zimmermann, Wilhelm Westendorf und Fritz Breitfelder aus der Hand von Bürgermeister Wilfried Zurstraßen (links) entgegen nehmen. Foto: Butzke

Locker und unterhaltsam, informativ und anregend, mit einer Vielzahl von Akteuren und einer großen Anzahl Schönberger Bürgerinnen und Bürger ging der Neujahrsempfang im Hotel "Stadt Kiel" über die Bühne.

 

Schönberger Show der Erfolge

Das macht den Schönbergern so leicht niemand nach. Locker und unterhaltsam, informativ und anregend, mit einer Vielzahl von Akteuren und einer großen Anzahl Schönberger Bürgerinnen und Bürger ging der Neujahrsempfang im "Hotel Stadt Kiel" über die Bühne. Es war eine Show der Erfolge und der erfolgreichen Menschen, der Ideen, die in die Tat umgesetzt wurden, und der Vorhaben, für die man zwar "einen langen Anlauf nehmen muss, bevor man springen kann", wie Bürgermeister Wilfried Zurstraßen es ausdrückte, die aber in 2012 verwirklicht werden und dazu beitragen, Schönbergs Gesicht nachhaltig zu verändern.
 

 

Den Umweltpreis 2011 kann der Strompool Probstei mit (von rechts) Peter Zimmermann, Wilhelm Westendorf und Fritz Breitfelder aus der Hand von Bürgermeister Wilfried Zurstraßen (links) entgegen nehmen. Foto: Butzke  

Den Umweltpreis 2011 kann der Strompool Probstei mit (von rechts) Peter Zimmermann, Wilhelm Westendorf und Fritz Breitfelder aus der Hand von Bürgermeister Wilfried Zurstraßen (links) entgegen nehmen. Foto: Butzke

 


Das "Jahr der Baustellen" kündigte der Bürgermeister an, denn nicht nur die Wohnanlage "Hein Schönberg", die Firma Richter und "Edeka Alpen" werden erweitert – auch das mit Spannung erwartete Einkaufszentrum "Am Alten Bahnhof" geht in die Bauphase und wird eröffnet, und im Ortskern Bahnhofstraße/Kleine Mühlenstraße entsteht ein städtebauliches Großprojekt. Die Straße Kuhbrücks- au, ein Seegras-Zwischenlager, der Klima-Pavillon, die Finnenhaussiedlung, die Fußgängerzone und nicht zuletzt der Strand mit seinem wiederum zu ergänzenden Sand sind einige der Baustellen, die den Schönbergern ins Haus stehen.


Mehr Raumbedarf hat auch die Schönberger "Tafel" angemeldet, deren Leiterin Susann Neumann von 20 Firmen und etlichen Privatleuten berichtete, die mit ihren Lebensmittelspenden helfen, dass der Tisch für diejenigen gedeckt bleibt, für die das "täglich Brot" keine Selbstverständlichkeit ist. Sie und ihre ehrenamtlichen Kollegen dürfen sich darauf freuen, auch einmal verwöhnt zu werden – von der gastronomischen Ausbildungsinitiative GESA.
Je eine rote Rose und einen Kinogutschein erhielten die Fußballmädchen der Gemeinschaftschule Probstei (GSP), die mit ihrem Trainer Heiko Lükemann und ihrer Trainerin Kim Hof aufmarschierten. Begeistert erzählten sie von ihren Erlebnissen in Berlin, wo sie das Land Schleswig-Holstein im Mädchenfußball-Bundeswettbewerb vertraten. Als "hervorragende Botschafterinnen Schönbergs" wurden sie vom Bürgermeister gelobt; an Heiko Lükemann, von Zurstraßen zum "Sepp Herberger des Schönberger Mädchenfußballs" erklärt, ging das Buch "Verlacht, verboten und gefeiert", das die Geschichte des erst seit 42 Jahren erlaubten Frauenfußballs schildert.


Jugendliches Temperament brachte auch die Hip-Hop-Gruppe von Katrin Taubner aus dem Schönberger Kinder- und Jugendhaus aufs Parkett. Mit reifem Lebensalter, viel Erfahrung und unbedingtem Einsatz für eine lebenswerte Umwelt trumpften dagegen Wilhelm Westendorf, Peter Zimmermann und Fritz Breitfelder auf, die den Umweltpreis 2011 der Gemeinde Schönberg entgegen nahmen. Ihr 2007 gegründeter "Strompool Probstei" hat sich lange vor Fukushima die Unterstützung "grünen" Stroms auf die Fahnen geschrieben. "Wir leben weit über unsere Verhältnisse und kümmern uns nicht darum, was wir unseren Kindern und Enkelkindern hinterlassen – das ist unanständig", mahnte Peter Zimmermann, in dessen Haus – wie berichtet – der "Strompool Probstei" neue Geschäftsräume eröffnet hat.


Ihre "Geschichten, die das Leben schrieb" stellten die ASB-Seniorinnen Monika Iris Sievers und Waltraud Schrank gemeinsam mit ASB-Einrichtungsleiter Dr. Franz Schütte vor. Über den Förderverein zugunsten der Schönberger Kirche, in der dringend der Schwamm beseitigt werden muss, talkten Antje Klein und Thilo Schöber. Konstanze Göllner und Ines Jöhnck von der Volkshochschule (vhs) Schönberg berichteten über die 49 Kurse, die pro Halbjahr angeboten, wegen mangelnden Interesses aber leider nicht alle durchgeführt werden können.


Natürlich hatten bei der vom Quartett des Posaunenchors der evangelischen Kirche und dem Chor "Eintracht Schönberg" musikalisch umrahmten Veranstaltung auch die Gäste das Wort – mit dem stellvertretenden Landrat Heiner Övermöhle, der SPD-Landtagsgeordneten Anette Langner, Hans Hermann Malchau vom Probstei Museum, Traute Derdau vom Landfrauenchor und Pastor Andreas Lüdtke, der dem Bürgermeister ein "Sorgenpüppchen" überreichte. Der hat zwei Themen, die er dem Püppchen auf jeden Fall anvertrauen wird: das "Abitur in Schönberg" und der damit verbundene Ausbau der gymnasialen Oberstufe sowie die Wiedereinführung der Position des hauptamtlichen Bürgermeisters für Schönberg. Er selbst werde diese Position dann aber nicht mehr wahrnehmen können, bedauerte Zurstraßen.

 
 
 

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Schönberg umfasst heute nicht nur den Zentralort, sondern ferner die Ortsteile Schönberger Strand, Neu-Schönberg, Holm, Kalifornien und Brasilien. Die Einwohnerzahl beträgt rund 6.300. Neben einer Gewerbeansiedlung ist der Tourismus beachtlich gewachsen. Schönberg bietet ein breites Band von Ferienbetten an. Das Angebot erstreckt sich von Appartements im Ostsee-Ferienpark Holm über Gästebetten des Beherbergungsgewerbes, bis zu einer großen Anzahl von privaten Zimmern mit Frühstück oder mit Kochgelegenheit und Ferienwohnungen. Durch Eröffnung des Ostsee-Sanatoriums Holm (jetzt: Ostseeklinik) erfolgt über die Bundesanstalt für Angestellte (BfA) ein ganzjähriger turnusmäßiger Besuch von Erholungsgästen.

Wilfried Zurstraßen
Bürgermeister
Wilfried Zurstraßen
04344-306100 (dstl.)

Gemeindewehrführer
Jörg Matthies
0172-9234881

Internet
www.schoenberg.de

 
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