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| Gesundheit und Natur | ||
| Geschrieben von Eva-Maria Karpf | ||
| Mittwoch, 16. November 2011 | ||
Sonderpreis für "Fisch vom Kutter"
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Freuen sich über den Sonderpreis für „Fisch vom Kutter“ beim Nachhaltigkeitspreis des Landes (von links): Amtsdirektor Amt Probstei Sönke Körber, Stefan Lansberg von der AktivRegion Ostseeküste, Fischer Leif Rönnau, Birgit Rautenberg-Sturm vom Museumshafen Probstei und Uwe Sturm, Sprecher des Arbeitskreises Fischerei. Foto Karpf |
„Schleswig-Holstein ohne Fische ist wie eine Suppe ohne Salz“, sagte die Ministerin. „Wir müssen dafür sorgen, dass auch in Zukunft Fisch in der Ostsee gefangen werden kann.“ Die Direktvermarktung über das Online-Portal www.fisch-vom-kutter.de biete den elf teilnehmenden Fischbetrieben höhere Preise als im Großhandel. Zudem sei ein funktionierendes Netzwerk aus Fischern, Touristik und Gastronomie entstanden, bei dem der Museumshafen Probstei eine wichtige Rolle spielt.
Die Idee von „Fisch vom Kutter“ klingt simpel: Sobald die Fischer nachts ihren Fang eingeholt haben, melden sie per SMS ans Internet-Portal, wann und wo sie anlanden werden. Kunden können sie dann morgens am Kai erwarten und den Fisch kaufen, wenn er am frischesten ist. „Früher haben wir den Fisch fast komplett nach Holland zur Auktion gefahren“, sagt Fischer Leif Rönnau. „Seitdem es das Internetportal gibt, verkaufen wir die ganze Ware direkt am Kai.“ Dass es dabei auch mal enttäuschte Gesichter gibt, weil nicht alle Kunden bedient werden können, gehört für Uwe Sturm dazu. „Nachhaltiges Fischen heißt eben auch, dass das Angebot begrenzt ist.“
Für den Nachhaltigkeitspreis „Ernährung“ haben sich insgesamt 30 Initativen beworben. Eine neunköpfige Jury wählte die Sieger aus. Der erste Preis ging an das Berufliche Gymnasium Husum, dessen Schüler Grundschüler für gesunde Ernährung begeistern. Den zweiten Preis erhielt der Verein „Käsestraße Schleswig-Holstein“. Beide Hauptpreise sind mit 5.000 Euro dotiert. Außer an „Fisch vom Kutter“ ging ein weiterer Sonderpreis an die Julianka-Schule in Heiligenstedten, die umweltfreundliche Öfen für das Mittagessen in ihrer Partnerschule in Tansania gespendet hat. Zum dritten Mal wird der Nachhaltigkeitspreis im Jahr 2013 vergeben, dann zum Thema „Mobilität“.



