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| Wirtschaft und Politik | ||
| Geschrieben von Gabriele Butzke | ||
| Donnerstag, 13. Januar 2011 | ||
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"Ich musste Prioritäten setzen und bin lieber in den Sportverein als in die Feuerwehr gegangen", verrät Eckhard Lamp (links mit Enkelin Lucie) Gemeindewehrführer Frank Schütt. Foto: Butzke |
Alle waren dabei, um Dankeschön zu sagen: Amtsvorsteher Hagen Klindt genauso wie zahlreiche Kommunalpolitiker und Wegbegleiter aus dem Amt Probstei und dem Kreis, Musik-Urgestein Arnold Opp, der Lamps Lieblingsschlager "Oh Bajo Bongo" intonierte, und Laboes Plattschnacker Achim Schuldt mit seiner launigen Hommage an das fortschreitende Lebensalter. Steins Kindergartenkinder hatten sich eine besondere Überraschung ausgedacht. Sie schenkten Eckhard Lamp "eine Kiste Wohlbefinden" und ließen es sich nicht nehmen, Apfel für Apfel und Orange für Orange persönlich zu überreichen.
Für Lamp, der in seiner Amtszeit immer ein Herz für Kinder und Jugendliche bewiesen hatte und der die Anwesenheit seiner Familie mit Ehefrau Bärbel, den Söhnen Tobias, Sebastian und Fabian und den Enkelkindern Lucie, Jan-Fiete und Klara sichtlich genoss, bedeutete der Auftritt der Lütten genauso viel Wertschätzung wie der aller Steiner Vereinsvorsitzenden. Er sei in ganz jungen Jahren auch einmal in der Feuerwehr gewesen, verriet er Gemeindewehrführer Frank Schütt. Weil deren Dienstbesprechung aber zur selben Zeit abgehalten wurde wie das Training des Sportvereins, habe er Prioritäten setzen müssen und sich für den Sport entschieden. Den Sport wird er auch nach seinem Rückzug aus der Politik nicht aufgeben und so auch nicht den Vorsitz im TSV Stein. Dessen 2. Vorsitzender Peter Danker erinnerte Lamp denn auch an sein Versprechen, bis 85 aktiv zu bleiben.
Eckhard Lamp übergibt seinem Nachfolger Peter Dieterich, der am Donnerstag zum Bürgermeister gewählt werden soll, geordnete Gemeindefinanzen. Die Einnahmen aus der von Lamp noch durchgezogenen Fremdenverkehrsabgabe machen sich positiv bemerkbar; erstmals kann wieder eine Rücklage gebildet werden. Auf der Abschiedsfeier, die zugleich der Neujahrsempfang der Gemeinde war, wurden Brigitte Stuhr, Uwe Öde, Stefan Eierkaufer und Petra Klindt als erfolgreiche Strohfiguren-Bauer geehrt. 600 Euro, als Überschuss beim Anleuchten erwirtschaftet, gingen für die Jugendarbeit an den TSV Stein. Zum Schluss gab es Standing Ovations für den Mann, der so viel für Stein bewirkt hat und den alle schätzen. Ganz aus der Welt ist er noch nicht. "Wenn wir Hilfe brauchen, kommt Opa und schießt ein Tor", heißt es im TSV Stein. Das hat er sich fest vorgenommen.






