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| Gesundheit und Natur | ||
| Geschrieben von Kay-Christian Heine | ||
| Samstag, 24. Juli 2010 | ||
Teile der Probstei kämpften mit Boiler und HerdDie Erdgasversorgung in Teilen der Probstei war nach einem Einbruch in der Brodersdorfer Gasdruckregelanlage der Stadtwerke Kiel am vorgestrigen Mittwoch unterbrochen. Betroffen waren etwa 1.500 Haushalte in den Orten Barsbek, Brodersdorf, Dobersdorf, Fiefbergen, Krokau, Lutterbek, Passade, Prasdorf, Probsteierhagen, Schönberg/Schönberger Strand, Stein, Wendtorf und Wisch. Daneben waren auch einige Gastronomiebetriebe in der Region ohne Gas. Bis zum Nachmittag hatten Techniker der Stadtwerke Kiel bei 90 Prozent der betroffenen Haushalte die Gasversorgung jedoch wieder hergestellt.
In den betroffenen Haushalten war der Druckabfall in den Gasleitungen mit Verzögerung zu spüren. Deshalb gingen erste Anrufe irritierter Gaskunden erst am Mittwochmorgen in der Netzleitstelle der Stadtwerke ein. "In der Probstei gibt es ein sehr verzweigtes und weitläufiges Leitungsnetz", sagte Podolske. "Der Druck von zwei Bar ist nach dem Absperren der Schieber deshalb nur langsam gefallen und hat für eine Weile ausgereicht, einige Haushalte noch weiter zu versorgen." Genauso dauere es auch einige Stunden, bis dieser Druck überall wieder aufgebaut und die sichere Versorgung gewährleistet sei. Außerdem hatten die Stadtwerke-Mitarbeiter einen Teil der betroffenen Haushalte anzufahren, um die dort vorhandenen älteren Gasregler wieder in Betrieb zu nehmen. "Diese Regler schalten bei einem Versorgungsausfall ab und gehen auf Störung, um die Anlagen zu schützen", erläuterte Podolske diesen Umstand. Zu keinem Zeitpunkt habe eine Gefahr für die Sicherheit der Gasleitungen in der Probstei bestanden, versicherte er. Die Täter haben Absperrgitter zerstört und mit Steinen zwei Fenster eingeworfen, um sich Zutritt zur Gasdruckregelanlage zu verschaffen, informierte ein Sprecher der Polizeidirektion Kiel unserer Zeitung. Entwendet worden sei nichts, ein Einbruchdiebstahl scheide deshalb aus. Hinweise auf die Täter gab es bis gestern nicht. "Dieser Vorgang ist einzigartig, so etwas hatten wir bisher noch nicht erlebt", sagte Podolske. Dies sei für die Stadtwerke Kiel Anlass, ihr Sicherheitskonzept noch einmal zu überdenken. |
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