|
|
| Freizeit und Kultur | ||
| Geschrieben von Gabriele Butzke | ||
| Dienstag, 07. September 2010 | ||
|
|
||
|
Einsam und verlassen liegt der Spielplatz in der Ostlandstraße da. Jetzt wird die Zahl der Kinder im Umkreis untersucht, um ihn eventuell aufzufrischen. Foto: Butzke |
Bei den in Laboe vorhandenen Kinderspielplätzen bestünde Handlungsbedarf, stellte Ausschussvorsitzende Anette Kleinfeld (CDU) fest. Teilweise müssten neue Geräte installiert werden, um die Attraktivität für die Laboer Kinder zu erhöhen. Vor allem der Spielplatz in der Ostlandstraße, der – nur bestückt mit einer Hangelbrücke und einem Sandkasten – ein unbeachtetes Leben führe, müsse erneuert werden. Da dem Ausschuss aber keinerlei Zahlen über die Nutzung der Spielplätze vorlagen, soll jetzt der "Arbeitskreis Spielplätze" ein Konzept vorbereiten und zur nächsten Ausschusssitzung vorlegen.
Neu schneiden will das Laboer Ordnungsamt das Schulgelände. Da das Gelände auch von anderen Nutzern (Volkshochschule, TVL, Jugendhaus) sowie von Passanten betreten wird, müssten das Park-, Rauch- und Hundeverbot klar definiert und sichtbar gemacht werden.
Sichtbar zurückgegangen ist der Vandalismus in Laboe. Der "Runde Tisch" zu diesem Thema, an dem auch die Polizei und die Leiterin des Jugendhauses Susanne Biermann sitzen, hätte eine deutliche Verbesserung festgestellt, freute sich Anette Kleinfeld. Laboe liege mit 3,9 Prozent an letzter Stelle der Kriminalstatistik (Durchschnitt = 7,4 Prozent), konnte die Bürgermeisterin beisteuern.
Einig waren sich die Ausschussmitglieder, dass die Elternbeiträge für die Kindergartenplätze nicht erhöht werden sollen. Das Land schreibe vor, dass mindestens 30 Prozent der Kindergartenkosten von den Elternbeiträgen gedeckt werden müssten, führte die Bürgermeisterin aus; in Laboe liege dieser Satz bei 35 Prozent und damit kreisweit im Mittelfeld. Einstimmig wurde auch die Neufassung des Vertrages für den DRK-Kindergarten verabschiedet, der die neue U3-Gruppe berücksichtigt.





