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| Freizeit und Kultur | ||
| Geschrieben von Gabriele Butzke | ||
| Freitag, 05. August 2011 | ||
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Vier Mal im Jahr kommt der Hufschmied
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Während Praktikantin Katrin Fahnenbruck Saphirs Bein in einer Schlinge hält, verpasst Hufschmied Hans-Joachim Meier dem Wallach neue Eisen. Foto: Butzke |
Weil "hinten der Motor ist", wie Hufschmied Meier sagte, haben die hinteren Eisen zwei "Aufzüge", während die Vordereisen nur einen davon haben. "Vorne rollt er ab", so Meier. Das war neu und sehr interessant für die Zuschauer, die im Rahmen der Korntage zur Alten Schmiede gekommen waren. Sie erlebten den Hufschmied, seine Praktikantin Katrin Fahnenbruck und Thomas Radtke, der die Hufeisen im Gasfeuer der mobilen Schmiede erhitzte, in voller Aktion.
Drinnen entfachten Michael Haack und Winfried Ruhnke das Schmiedefeuer und baten Kornprinzessin Sarah-Christin Trede, die auf einen Abstecher vorbeigekommen war, den großen Blasebalg zu betätigen, um das Feuer schön anzufachen. Während die Kornprinzessin um ihre schöne weiße Schürze bangte, erzählte Schmiedevereinsvorsitzender "Heini" Stark aus alten Zeiten, als noch die Frauen und Kinder des Dorfs dem Schmied am Blasebalg zur Hand gingen. Der hatte nämlich so viel zu tun, dass er sich nicht selbst darum kümmern konnte.
Wer selbst einmal schmieden möchte, kann das am Sonntag, 21. August, in der Zeit von 12.30 Uhr bis 15 Uhr und dann wieder jeden dritten Sonntag im Monat zur selben Zeit tun, wenn in der Alten Schmiede das Schmiedefeuer entzündet wird.





