Menu Content/Inhalt
Portal arrow Gemeinden arrow Krummbek/Ratjendorf arrow Wasserbeschaffungsverband bewies Qualität
Drucken E-Mail
Wirtschaft und Politik
Geschrieben von Gabriele Butzke   
Mittwoch, 14. September 2011

Wasserbeschaffungsverband bewies Qualität

"Warum ist der Wasserbeschaffungsverband Panker-Giekau so erfolgreich?", fragte am Sonnabendvormittag auf der Feier des 50-jährigen Verbandsjubiläums im Wasserwerk Krummbek Verbandsvorsteher Heinrich Övermöhle. "Weil die ehemaligen und heutigen Mitarbeiter ihn mit 24 Stunden Arbeit an 365 Tagen im Jahr in 50 Jahren zu dem gemacht haben, was er heute ist", hieß seine Antwort. Alle zusammen holte er auf die Bühne und sagte Danke – und die aus 32 Mitgliedsgemeinden geladenen Bürgermeister schlossen sich mit Applaus an.

 

"Kühl, gut, schmeckt mir!", urteilt Kreispräsident Peter Sönnichsen (links, daneben Steins Bürgermeister Peter Dieterich) über das Wasser aus der Krummbeker Wasserleitung.Fotos Butzke 

"Kühl, gut, schmeckt mir!", urteilt Kreispräsident Peter Sönnichsen (links, daneben Steins Bürgermeister Peter Dieterich) über das Wasser aus der Krummbeker Wasserleitung.Fotos Butzke

 

Auch Kreispräsident Peter Sönnichsen war in der anschließenden Talkrunde voll des Lobes für den Verband und erklärte, wie sehr es ihn beeindrucke, dass es den Gemeinden der Region gelungen sei, "die Sache selbst in die Hand zu nehmen" und eine zuverlässige Versorgung mit dem "Lebensmittel Nummer 1" auf die Beine zu stellen. Die Probstei und die "Tönkerei" würden sogar reibungslos zusammenarbeiten, betonte Amtsvorsteher Hagen Klindt mit einem Augenzwinkern. Er erinnerte sich an das Jahr 1978, als seine Heimatgemeinde Passade dem Wasserbeschaffungsverband beigetreten war, um endlich "sicheres Wasser" zu bekommen und nicht mehr von den teilweise austrocknenden Hausbrunnen abhängig zu sein.
Steuerberater Klaus Struve, der über die Finanzen des Verbandes wacht, beeindruckte die Festgesellschaft mit einem Blick auf die Bilanzen. Es sei dem Verband gelungen, die Schulden infolge Finanzierung der hochmodernen technischen Anlagen im Wasserwerk Krummbek durch Eigenkapital abzubauen. Die Eigenkapital-Quote betrug 1981 noch 44 Prozent, stieg dann 1975 auf 70 Prozent und liegt heute bei 95,8 Prozent. Die Schulden konnten von 676.000 Euro im Jahre 1995 auf heute 7.500 Euro abgebaut werden, und da gleichzeitig ein Barkapital von einer halben Million Euro aufgebaut wurde, können weitere Investitionen komplett aus eigenen Mitteln erfolgen.


Als "Musterbetrieb" bezeichnete Klaus Struve denn auch den Verband, der (wie berichtet) seit 20 Jahren mit gleichem Wasser- und seit 30 Jahren mit gleichen Grundgebühren brilliert – und das, obwohl die Grundwasserentnahmegebühr von null (1981) auf 222.000 Euro (2010) gestiegen ist.
Davon, dass das Wasser nicht nur sehr preiswert, sondern auch von ausgezeichneter Qualität ist, konnten sich anschließend alle überzeugen. Ute Glüsing, Verwaltungsangestellte im Wasserwerk, forderte die Gäste zum "Geschmackstest" heraus und servierte Wasser aus der Krummbeker Wasserleitung sowie stilles Wasser aus der Flasche. Kreispräsident Sönnichsen erwies sich als Kenner der Materie. Er ließ sich das Leitungswasser auf der Zunge zergehen und urteilte treffsicher: "Kühl, gut, schmeckt mir!"


Bis in den Nachmittag hinein konnten dann große und kleine Besucher den Test wiederholen, sich das Wasserwerk von innen anschauen, einer Bohrung und einer Leckaufspürung zusehen und bei einem bunten Programm Spaß haben.
 

 
 
 

Ausgezeichnet!

Qualitaetssuchmaschine 2009
 

Krummbek / Ratjendorf

Augen auf und durch: In Krummbek entdeckt man schöne Ecken - und Häuser sowieso

Augen auf: Krummbek hat allerhand zu bieten

Mit einer Fläche von 548 Hektar und cirka 325 Einwohnern gehört Krummbek zu den kleineren Gemeinden des Amtes Probstei. Hochwertige Böden haben frühzeitig eine intensive landwirtschaftliche Nutzung begünstigt. Bis in die 60er Jahre waren in Krummbek und Ratjendorf 14 Vollerwerbsbetriebe ansässig. Heute sind es nur noch sechs; davon ein Biolandhof mit angeschlossener Schlachterei. Drei Bäche durchfließen das Gemeindegebiet. In Krummbek befindet sich ein Hotel- und Gaststättenbetrieb von überregionaler Bedeutung. Einkaufsmöglichkeiten bestehen in der Hofschlachterei und in einigen landwirtschaftlichen Betrieben.

Jörn Husen
Bürgermeister

Jörn Husen
04344-2225

Gemeindewehrführer
Dieter Haasler
04344-6464

Internet
www.krummbek.de  

 
developed by mediahof - www.mediahof.de