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Freizeit und Kultur
Geschrieben von Andreas Kay   
Mittwoch, 15. Dezember 2010

Feuerwehren befürchen Zusammenlegungen

Es wird nicht leichter für die kleineren Feuerwehren zukünftig Zuschüsse bei der Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen zu bekommen. Diese Erkenntnis mussten die Wehrführer der freiwilligen Feuerwehren des Amtes Probstei auf ihrer Dienstbesprechung vor wenigen Tagen im "Haus des Kurgastes" in Stein gewinnen. Amtsvorsteher Hagen Klindt berichtete in seinem Grußwort über geplante Änderungen in den rechtlichen Vorgaben zum Thema Brandschutz und Feuerwehren in Schleswig-Holstein.

 

Amtswehrführer Jürgen Bandowski (links) überreicht Amtsmitarbeiterin Maren Thomsen und dem scheidenden Steiner Bürgermeister Eckhard Lamp jeweils ein Blumengeschenk. Foto: Kay

Amtswehrführer Jürgen Bandowski (links) überreicht Amtsmitarbeiterin Maren Thomsen und dem scheidenden Steiner Bürgermeister Eckhard Lamp jeweils ein Blumengeschenk. Foto: Kay

 

So soll künftig bei geplanten Neubeschaffungen von Feuerwehrfahrzeugen zunächst geprüft werden, ob die Aufgaben, die mit dem neuen Fahrzeug erledigt werden sollen, nicht auch durch die Feuerwehr aus dem Nachbarort mit bereits bestehenden Fahrzeugen übernommen werden können. Was das im konkreten Fall bedeuten könnte, darüber kann im Augenblick nur spekuliert werden. Dass es sich hierbei aber um einen weiteren Versuch der Politik handelt, freiwillige Feuerwehren zur Zusammenlegung zu "zwingen", so konnte man hinter vorgehaltener Hand hören, sind sich die Wehrführer sicher. "Auch der Städtetag sieht hier mögliche Nachteile gerade für die kleineren Wehren", berichtete Hagen Klindt.

Als Amtsvorsteher dankte Klindt den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehren für die geleisteten Dienste zum Wohle und zum Schutz der Bevölkerung im Amt Probstei. Neben dem Tätigkeitsbericht des Amtswehrführers, der wieder einmal nahezu alle zwei Tage für die Feuerwehren des Amtes im Einsatz war, erfolgte noch ein Bericht der Laboer und der Schönberger Wehrführung zur Unterstützung der Feuerwehren des Amtes Lütjenburg-Land beim Hochwassereinsatz in Behrensdorf. Hier waren mehr als 300 Feuerwehrleute im Einsatz, um einen Deichbruch eines Binnensees zu vermeiden. Bei diesem Einsatz kam es zu Problemen im Bereich der Kommandostruktur und der Logistik. Um Probleme solcher Art im Bereich des Amtes Probstei gar nicht erst entstehen zu lassen, wollen sich die Wehrführer des Amt Probstei im kommenden Jahr an der Landesfeuerwehrschule Harrieslee zum Thema Großschadenslage fortbilden. Amtswehrführer Jürgen Bandowski berichtete abschließend noch über die Auflösung der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit. Diese Arbeitsgruppe wurde vor zehn Jahren gegründet. Zum Abschluss der Arbeit dieser Gruppe wird den Feuerwehren in 2011 ein Konzept zur Verfügung gestellt, dass bei der Gewinnung von neuen Mitgliedern unterstützen soll. Damit hat die Arbeitsgruppe zum Schluss noch einmal das aktuell wichtigste Thema der freiwilligen Feuerwehren bearbeitet.

Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit konnte Jürgen Bandowski dann noch zwei Blumengeschenke überreichen. Der scheidende Bürgermeister der Gemeinde Stein, Eckhard Lamp, sowie die für den Bereich Feuerwehr im Amt Probstei zuständige Sachbearbeiterin, Maren Thomsen, erhielten je einen Blumenstrauß. Vor allem bei Eckhard Lamp bedankte sich der Amtswehrführer für den politischen Einsatz für das Feuerwehrwesen und die gute konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.
 
 
 

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Für Kinder ist Stein ein kleines Paradies

Die Gemeinde Stein entwickelte sich besonders in den letzten 30 Jahren von einem ehemals Bauern- und Fischerdorf zu einer Fremdenverkehrs- gemeinde mit einem hohen Wohnwert mit rund 850 Einwohnern. Für Aktive bietet Stein neben Strand- und Wassersport interessante Spazier-, Wander- und Radfahrmöglichkeiten. Für Kinder ist Stein ein kleines Paradies. Spielplätze, der weitläufige Flachwasserbereich mit Sandbänken und die große Deichwiese für viele Aktivitäten begeistern immer wieder die Kinder, egal ob sie hier wohnen oder als Feriengast hier weilen. Das Sportzentrum umfasst zwei Fußballplätze, Sportheim mit Jugendraum sowie eine kleine Mehrzweckhalle. Außerdem ist ein Kindergarten in Stein beheimatet.

 

Peter Dieterich






Bürgermeister

Peter Dieterich
04343-499909

Gemeindewehrführer
Franz Heinrich Arp
04343-9572

 
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