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Sport
Geschrieben von Astrid Schmidt   
Freitag, 20. August 2010

Weiteres Segelerlebnis: Faszination Folkeboot

Im Ostseebad Laboe jagt derzeit eine maritime Großveranstaltung die andere. Nach den Klassiker-Regatten bietet die Deutsche Meisterschaft der Folkeboote eine Augenweide für Segler und Besucher gleichermaßen. Alle Signale stehen auf Grün, denn vom 25. bis 28. August treffen sich im Laboer Hafen gut 60 Folkeboot-Segler, die dann um den Titel ringen. Für Bürgermeisterin Karin Nickenig ist dieses Ereignis auch von besonderer touristischer Bedeutung. Trägt es doch den Namen des Ostseebades auf besonders positive Weise durch die ganze Republik und darüber hinaus.

Haben Großes organisiert: Werft-Chef Andreas Prey und Dirk Rohrbeck, Georg Pötsch und Rolf Brinkmann vom Laboer Regatta-Verein sowie Bürgermeisterin Karin Nickenig. Vom 25. bis 28 August richtet der Verein die internationale Deutsche Meisterschaft der Nordischen Folkeboote aus. Foto: Schmidt
 

Haben Großes organisiert: Werft-Chef Andreas Prey und Dirk Rohrbeck, Georg Pötsch und Rolf Brinkmann vom Laboer Regatta-Verein sowie Bürgermeisterin Karin Nickenig. Vom 25. bis 28 August richtet der Verein die internationale Deutsche Meisterschaft der Nordischen Folkeboote aus. Foto: Schmidt


Schon vor drei Jahren war es klar: Zum 100. Jubiläum des Laboer Regattavereins (LRV) richtet der Segelclub die Deutsche Meisterschaft der Nordischen Folkeboote aus. Nun ist es soweit, der Segelspaß kann losgehen, die Eckdaten stehen. Es ist nach 1979 das zweite Mal, dass der LRV sich dieser Herausforderung stellt. Hoch erfreut zeigen sich die Organisatoren um Vereinsvorsitzenden Rolf Brinkmann und Dirk Rohrbeck, dass sie Andreas Prey von der Schiffswerft Laboe mit im Boot haben. Denn sein Jachthafen "Baltic Bay" mit der Werft im Hintergrund biete die ideale Infrastruktur für diesen Segelhöhepunkt, so Brinkmann. Und noch eines wurde dadurch möglich: Dem Zusammengehörigkeitsgefühl, das bei Folkeseglern hoch im Kurs steht, wird hier voll und ganz Rechnung getragen. Denn alle Teilnehmer, bis zu 60 werden erwartet, werden gemeinsam an einem Steg liegen.

 

"Wir verfügen über Gastboxen, die wir dafür zur Verfügung stellen", so Prey. Zudem sei es insgesamt ein gutes Miteinander von Vereinen, Gemeinde und Kommunalhafen."Wir sind mittlerweile sehr gut zusammen gewachsen", schätzt Prey ein. Die Segler können dort außerdem den Kran nutzen und auch zum amtlichen Vermessen der Boote (Segelfläche, Ruderblätter) bietet das Gelände reichlich Raum. "Es ist eine Veranstaltung der kurzen Wege", freut sich Brinkmann.

 

Besucher können sich an den vier Wettfahrttagen auf eine stolze Auslaufparade der einheitlichen Folkeboote freuen. Sie werden jeweils gegen 9 Uhr unter Segeln den Hafen zu ihren Regatta-Kursen verlassen. Gesegelt wird Höhe Wendtorf auf sogenannten "up-and-down-Kursen". Der LRV selbst ist nicht nur Ausrichter, sondern auch im Teilnehmerfeld stark vertreten. Allein drei Teams finden sic unter den zehn besten deutschen Mannschaften. Für Bürgermeisterin Karin Nickenig ist diese Veranstaltung ein wichtiger Punkt im Veranstaltungskalender. Sie bedankte sich für das Engagement des Vereins und sicherte die Unterstützung der Gemeinde zu.

 
 
 

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