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Wirtschaft und Politik
Geschrieben von Gabriele Butzke   
Dienstag, 25. Januar 2011

"Werkstattwoche" trumpfte mit Strähnchen auf

Schneiden, Waschen, Fönen, Färben und Strähnchenfärben – was in den "Pro-Arbeit"-Räumen der Gemeinde Schönberg in Höhndorf abgeht, ist Friseurkunst vom Feinsten. Acht Schüler und Schülerinnen aus der 8. Klasse des Hauptschulzweiges der Gemeinschaftsschule Probstei haben sich gemeinsam mit Friseurin Dörte Wichelmann einen kleinen Frisiersalon eingerichtet und gehen dem Geheimnis schicker, cooler Frisuren auf den Grund.

 

  Eine Bank fürs Klassenzimmer bauen (von links) Nico (14 Jahre), Kassandra (14), René (15), Philip (14), Gerret (15) und Fynn (15) während der

Eine Bank fürs Klassenzimmer bauen (von links) Nico (14 Jahre), Kassandra (14), René (15), Philip (14), Gerret (15) und Fynn (15) während der "Werkstattwoche". Foto: Butzke

 

"Das macht richtig Spaß", meint Bendix (15), "vielleicht mache ich ja später mal zusammen mit Marcel einen Salon auf." Der protestiert zwar, findet das Projekt in Höhndorf aber auch klasse.


Insgesamt 24 Schüler und Schülerinnen sind es diesmal, die an der "Werkstattwoche" teilnehmen. "Holz", "Friseur" und "Hauswirtschaft und Gastronomie" können die Schüler kennenlernen, die vorher mit ihrer Lehrerin Maike Wuttke eine Auswahl der Gewerke getroffen haben. Bei der Verarbeitung von Holz werden sie von Torsten Stoltenberg-Frick angeleitet, bei Hauswirtschaft/Gastronomie von Anke Sinjen und dem GESA-Team in der "Wildente" in Schlesen.


"Im Gegensatz zu Praktika in Betrieben, wo zwar Arbeitsluft geschnuppert werden kann, aber wenig Zeit für Ausbildung ist, sind die Anleiter hier ausschließlich für die Schüler da", erklärt Sven Grapatin aus dem Schönberger Dienstleistungscenter "Pro Arbeit", "das ist gut, um Berufe intensiv kennnenzulernen." 35 Stunden wird während der jetzt schon im fünften Jahr stattfindenden "Werkstattwoche" gearbeitet – und dann gibt’s ein Abschlusstreffen mit Snacks in der "Wildente".


Unten in der Werkstatt der "Pro-Arbeit"-Räume geben die Hauptschüler inzwischen ihr Bestes, um eine elegante Bank aus Holz herzustellen. Der Zweisitzer soll in ihrem Klassenzimmer aufgestellt werden, wo schon ein hölzerner Löwenkopf aus der vorigen Werkstattwoche thront. Die Jungen haben viel Spaß an der Arbeit, das einzige Mädchen der Gruppe mault etwas. "So was werde ich später auf keinen Fall machen", sagt sie. Aber auch dafür ist die "Werkstattwoche" gut – um herauszufinden, was man in Zukunft eben nicht machen möchte.

 
 
 

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Höhndorf / Gödersdorf

Zahlreiche Reetdachhäuser bestimmen das Ortsbild der Gemeinde Höhndorf-Gödersdorf

Kulturelles Leben genießt hohen Stellenwert

Die Gemeinde Höhndorf besteht aus den beiden Dörfern Höhndorf und Gödersdorf. Ein Landgasthof mit modernen Fremdenzimmern und auch private Zimmervermietung bieten die Möglichkeit, in Höhndorf-Gödersdorf einen erholsamen Urlaub zu verbringen. Zum Radfahren und Naturwandern steht ein gut ausgebautes Rad- und Wanderwegenetz zur Verfügung. Ein großer Spielplatz und ein Fußballplatz am Gemeinschaftshaus bieten auch den Kindern eine gute Möglichkeit zum Spielen. In der Gemeinde Höhndorf hat besonders das kulturelle Leben einen hohen Stellenwert. So findet beispielsweise am 2. Sonntag im Februar das traditionelle Schlachtfest statt.

Helmut Wichelmann
Bürgermeister

Helmut Wichelmann
04344-2592

Gemeindewehrführer
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04344-3562

 
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